Osnabrück (dpa) - Die SPD im Bundestag hält nichts von der Forderung der US-Regierung, wonach die europäischen Nato-Staaten ihre Militärausgaben auf zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung erhöhen sollen. Für Deutschland würde das fast eine Verdoppelung der Ausgaben bedeuten, rechnet der verteidigungspolitische Sprecher Rainer Arnold vor. Ein derart drastische Erhöhung halte er für "ehrlich abenteuerlich", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wo sollen wir denn hin mit dem ganzen Geld?"