Mattias Ekström kann die Meisterschaft zwar nicht mehr holen, will aber seinen Arbeitgeber in Hockenheim zum Titel verhelfen.

Mattias Ekström zählte beim vorletzten Saisonrennen der DTM zu den unglücklichsten Personen überhaupt. Nach einem frühen ersten Boxenstopp führte der Schwede das Rennen mit Gary Paffett im Nacken an und war auf dem besten Wege, den Rückstand auf Tabellenführer Timo Scheider auf wenige Punkte zu verkürzen. Doch kurz vor dem Rennende kam alles anders...

"Das Wochenende ist vorbei und ich habe keinen einzigen Punkt geholt", schrieb der zweifache Champion auf seiner Webseite. "Dabei habe ich es die ganze Zeit genossen, mein Auto zu fahren, denn die Balance war genau so, wie ich sie wollte." Um bis zu zehn Zähler hätte Ekström den Rückstand auf Timo Scheider reduzieren können, damit hätte er beim Finale die besten Chancen gehabt, seinen Markenkollegen doch noch abzufangen. Stattdessen ist er nun endgültig raus aus dem Titelrennen.

"Einige Runden vor dem Ziel habe ich hinten links einen Reifenschaden bekommen. Das war das Ende meiner Titelchancen in diesem Jahr", ärgerte sich Ekström, der zuvor in allen Rennen der Saison punktete, aber schon beim Auftakt acht Punkte durch einen Reifenplatzer verlor. "Nun will ich beim letzten versuchen, Audi trotzdem den Titel zu bescheren." Die Chancen dafür stehen wahrlich gut: Timo Scheider führt die Gesamtwertung mit sieben Punkten auf Gary Paffett an.

Neben dem DTM-Finale in Baden-Württemberg steht für Ekström noch ein weiteres wichtiges Rennen an. "Das nächste Highlight für mich persönlich ist das Race of Champions in Peking, wo ich wieder gemeinsam mit Tom Kristensen antreten werden", so Ekström. Gemeinsam mit dem Dänen gewann Ekström 2005 den Nations Cup. 2006 und 2007 war der Schwede sogar im Einzelwettbewerb erfolgreich.

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