Mercedes schnappte sich am Samstagmorgen die schnellste Zeit des Rennwochenendes. Das Qualifying kann kommen.

Eilig hatten es die DTM-Piloten zu Beginn des Freien Trainings. Nachdem die ersten beiden Tests am Freitag von Schmutz und Nieselregen behindert wurden, sollte es am Samstagmorgen noch einmal rund gehen. Abstimmungsarbeiten für das Qualifying standen auf dem Programm. Doch nach der obligatorischen Installationlap war erst einmal Schluss: nach knapp zehn Minuten kam die rote Flagge heraus.

Zu viel Schmutz, Dreck und Reifenabrieb lagen auf der Strecke. Vor dem DTM-Training waren bereits die Superkarts und die Polos unterwegs, die hatten den Kurs nicht gerade in bester Verfassung hinterlassen. Danach waren erst einmal Besen und Kehrmaschinen gefragt.

Katherine Legge und Oliver Jarvis erwischte es trotzdem: beide suchten das Kiesbett heim. Schlimmer kam es für Gary Paffett. Die 07er C-Klasse des Briten wurde eine Viertelstunde vor Trainingsende mit Problemen an der Servolenkung aufgebockt.

Viel besser lief es für Markenkollege Paul di Resta. In 1:18.854 Minuten fuhr er die bislang schnellste Zeit des Rennwochenendes. "Wir müssen uns aber noch verbessern", sagte di Resta. Platz 2 der Zeitenliste ging an Bruno Spengler. Ihm fehlten anderthalb Zehntel auf die Bestzeit seines Teamkollegen. Bester Audi-Fahrer war Timo Scheider auf Platz 3 vor Bernd Schneider, Martin Tomczyk und Jamie Green. Die 08er Audi und Mercedes sind also gut durchmischt. Die Top-6 liegen innerhalb von gut vier Zehnteln.

Bester Jahreswagenpilot war Mike Rockenfeller auf Position 7. Ihm fehlten 0,461 Sekunden auf di Restas Bestzeit. Damit war er immerhin schneller als Tom Kristensen und Mattias Ekström. Die Top10 komplettierte der am EuroSpeedway gut aufgelegte Christijan Albers im 06er Audi

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH