Während bei Mattias Ekström alles nach Plan lief, erlebte Martin Tomczyk einen verlorenen Kampf gegen die Zeit...

Mit der Übermacht des Pole-Sitters konnte sich selbst Mattias Ekström heute gut anfreunden - kam er doch zumindest aus dem eigenen Lager. "Wenn man in der DTM in der ersten Reihe ist, kann man schon sehr zufrieden ist", sagte der zweitplatzierte Schwede im Gespräch mit uns, "man kann sagen, dass wir einfach ein gutes Auto haben - der neue A4 läuft sehr gut." Dem will zwar auch Teamkollege Martin Tomczyk nicht widersprechen: "Bei mir ist es nicht ganz so gut gelaufen, aber trotz alledem ist die Ausgangsposition für uns bei Abt-Audi gut."

Dennoch Martin Tomczyk in der dritten Qualifying-Sesson eine Enttäuschung nicht verhehlen. Hatte er sich zuvor noch auf einer Augenhöhe mit seinen Teamkollegen präsentiert, so rutschte er nun auf Rang sieben ab. "Wir haben den Radsturz geändert, und das hat länger gedauert, als wir angenommen hatten", berichtet der Bayer gegenüber der adrivo Sportpresse von der ersten zeitlichen Panne. Auch im Folgenden verpasste die Abt-Audi-Truppe das richtige Timing.

"Are you sure!?", entgegnete Tomczyk lautstark der Hiobsbotschaft seines Renningenieurs, wonach die Zeit für einen letzten Reifenwechsel nicht mehr reicht: "Wir hatten allerdings Probleme in der dritten Session und sind zeitlich etwas durcheinander gekommen. Somit konnte ich kein zweites Mal mit neuen Reifen herausfahren." Für morgen hofft der Meisterschaftsdritte von 2007 auf trockene Bedingungen - ein Wechsel auf Regen-Pneus können schließlich nicht schlecht getimt werden, solange er nicht ansteht...

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