Christijan Albers gab ein erfolgreiches Comeback, Katherine Legge hadert noch. Aus Sicht des Niederländers sind die Rollen bei Futurecom TME klar verteilt...

In der Formel 1 wäre Christijan Albers beinahe das Selbstbewusstsein abhanden gekommen. Ohne echte Highlights zu setzen, schwamm der niederländische DTM-Vizechampion von 2003 zweieinhalb Jahre lang in unterlegenen Boliden am Ende des Feldes mit. Sein letztes F1-Rennen in Frankreich 2007 endete mit einem Lacherfolg: Mit dem Tankrüssel im Gepäck verließ Albers die Boxengasse, um seinen Spyker einige hundert Meter weiter abzustellen. Von diesem Schock erholt läuft Albers, angekommen im 2006er-DTM-Boliden, wieder zur Hochform auf...

"Wir hätten es kaum besser machen können - das Qualifying war richtig gut. Der Unterschied zwischen 2006er- und 2007er-Audi in den Zeiten sehr gering", berichtete der frühere Mercedes-Pilot gegenüber der adrivo Sportpresse. Einem übertriebenen Ehrgeiz gab sich Albers in der zweiten Session jedoch nicht hin - er plante lieber für den Sonntag: "Als ich in das zweite Qualifying gekommen bin, habe ich mir gedacht, dass wir die neuen Reifen vielleicht besser fürs morgige Rennen sparen."

Anders als Albers, der auf Startplatz 14 rundum überzeugte, erlebte TME-Teamkollegin Katherine Legge ein schwieriges Zeitfahren. "Wir hatten ein paar Schwierigkeiten, aber es war nun einmal das erste Qualifying. Ich bin glücklich, dass wir ohne Probleme durch die erste Session gekommen sind. Mein Ziel ist, so nah wie möglich an Christijan heranzukommen", kündigt die Britin in aller Bescheidenheit an. Besagter Niederländer will von Bescheidenheit nichts wissen: "Natürlich kann Katherine noch etwas von mir lernen. Von einem guten Fahrer kann sie mehr lernen als von einem schlechten..."

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