Die Abschiedstournee von Christian Abt geht weiter. Zum letzten Mal bestritt er heute ein Qualifying auf dem Nürburgring. Über die erste Session kam er jedoch nicht hinaus. "Heute haben wir einen schweren Stand gehabt", gab er zu. "Es wäre kaum möglich gewesen, in die Top Ten zu kommen." Sein Teamkollege Alexandre Premat schaffte es immerhin in die zweite Session. "In den ersten Sektoren war ich schneller als Alexandre, dann habe ich im letzten Sektor alles verloren - ärgerlich."

Gelaufen ist das letzte Eifelwochenende als DTM-Pilot für ihn aber noch lange nicht. "Man darf nicht aufgeben", betont Abt. "Morgen gibt es 42 Runden und wir sollten ein gutes Auto haben." Seine Erfahrung könnte zudem eine wichtige Rolle in einem chaotischen Wetterroulette spielen. In den Meisterschaftskampf zwischen Ekström und der Mercedes-Armada möchte er nicht eingreifen. "Aber von meiner Seite kann ich sehr schnell umdenken, wenn ich sehe, dass bei Mercedes sehr hart gefahren wird", verriet er uns. "Aber solange alles fair bleibt, soll mir das recht sein."

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH