Nach seinem enttäuschenden Qualifyingergebnis eroberte Alexandre Prémat im morgendlichen Warm Up den ersten Platz.

Mit einer Zeit von 1:07.513 Minuten stellte Alexandre Prémat seinen Audi-Jahreswagen im Warm Up auf den ersten Platz. Nur 0,050 Sekunden hinter ihm landete der momentan größte Audi-Konkurrent Bruno Spengler. Auch Mike Rockenfeller war mit Rang drei wieder in der Spitzengruppe vertreten. Die ersten drei trennen nur 0,059 Sekunden. Timo Scheider sicherte sich die vierte Position. Ebenfalls an die Spitze zurückgekehrt sind Mattias Ekström auf fünf vor seinem Teamkollegen Tom Kristensen.

Auf Rang sieben folgt Bernd Schneider als zweitbester Mercedes-Pilot. Hinter ihm steht mit Christian Abt ein weiterer Audi-Jahreswagen. Die 2006er-Audis hatten schon in den Tests und dem freien Training ein gute Leistung gezeigt, die allerdings in Zeittraining nicht bestätigen konnten. Die heute gefahrenen Long Runs sind wieder sehr vielversprechend. Paul Di Resta schaffte mit dem 2005er-Mercdes wieder den Sprung in die Top Zen. Pole-Mann Martin Tomczyk wurde Zehnter. Ihm folgen die weiteren Fahrer aktueller Boliden Mika Häkkinen und Jamie Green auf den Plätzen elf und zwölf.

Viele Fahrer nutzen das heute Warm Up, um noch mal den einen oder anderen Long Run zu fahren. Alexandre Prémat, Mike Rockenfeller, Mattias Ekström und Susie Stoddart brannten 26 Runden auf den Asphalt. Timo Scheider, Tom Kristensen und Lucas Luhr kamen immerhin auf 25 Runden. Doch wieder lag das Feld sehr eng zusammen. Die ersten zwölf Fahrer lagen innerhalb von 0,5 Sekunden und die ersten 18 trennt nur eine Sekunde. Erstaunlich für eine so lange Strecke.

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