Mike Rockenfeller kann mit seinem 17. Startplatz nicht zufrieden sein und ist es auch nicht. "Zumindest Platz 12 war drin", meint Rockenfeller. "Das hat Alexandre Premat bewiesen. Aber viel weiter wäre es auf keinen Fall gegangen." Im freien Training sah es mit dem achten Platz für den 24-Jährigen noch recht gut aus. Aber dass schon in der ersten Quali-Session für beide Rosberg-Piloten Schluss war, kam für viele überraschend. Mit der 19. Position Lucas Luhr ging die Pechsträhne in unveränderter Härte weiter - auch wenn er der Situation sogar noch etwas positives entlocken kann. "Ich hatte mich gegenüber gestern extrem gesteigert, wenn man sich die erste Session ansieht - da war der Abstand zu Alexandre Prémat wesentlich größer."

Während Luhr über die Gründe für den fehlenden Grip und die schlechte Balance seines Boliden klagte, lautete für Rockenfeller die Devise: "Ich habe nicht zu verlieren und es kann nur besser werden." Von den Startplätzen 17 und 17 in die Punkte zu fahren, bleibt eher unwahrscheinlich. Somit hofft er auf Regen und andere widrige Umstände. "Regen würde uns sehr weiterhelfen. Aber so könnte zum Beispiel uns auch eine Startkollision weiterhelfen." Auch er stellt sich, wie viele seiner Kollegen ,in den Dienst von Audi, um Martin Tomczyk und Mattias Ekström so gut wie möglich zu unterstützen.

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