Alexandre Prémat war einer der großen Favoriten für den Einzug in den letzten Teil der Qualifikation. Obwohl der Franzose in einem alten Auto sitzt, überzeugte er zuletzt mit konstant guten Leistungen. Auch im Training sah es für den DTM-Neueinsteiger nicht schlecht aus. "Da waren wir sehr schnell und haben das Beste aus dem Auto herausgeholt", erklärt Prémat. "Aber im Qualifying waren die aktuellen Fahrzeuge sehr schnell. Daher war es schwer, aber nicht unmöglich, es unter die ersten Acht zu schaffen."

Mit leichten Problemen an der Balance schaffte es der Audi-Pilot nur auf den zwölften Rang. "Vor allen in den langsamen und schnellen Kurven bin ich zu sehr gerutscht", so Fahrer aus dem Team Phoenix. "Der Nürburgring kommt unserem Auto nicht so entgegen wie Zandvoort. Hier wird mehr Traktion und Haftung in schnellen Kurven gefordert, das kommt den 2007er-Modellen eher entgegen." Für das Rennen erhofft sich der schnelle Franzose einen Platz in den Punkten. "Ich erwarte von einer aggressiven Strategie sehr viel, die uns vielleicht bis auf Platz sechs oder sieben nach vorne bringen kann."

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