Ein kleines rotes Etwas aus Stahl beendete das Rennen von Jamie Green. Kurz und doch schmerzvoll war das vorbei, was zunächst ganz gut begonnen hatte. "Ich hatte einen tollen Start und habe einige Plätze gewinnen können. Ich lag auf dem fünften Platz hinter Bruno [Spengler] und war schneller als er." Doch wie das im modernen Motorsport so ist, reichte es auch in diesem Fall nicht, einfach nur schneller zu sein. "In der Dirty-Air hinter ihm habe ich einfach zu viel Zeit verloren."

Viel schlimmer als die schmutzige Luft war jedoch die eingeschränkte Sicht. "Wenn man so dicht hinter einem Auto herfährt kann man den Scheitelpunkt der Kurven nicht sehen. In der zweiten Kurve bin ich zu stark über den Kerb gefahren und habe einen Poller erwischt", sagte Green nach dem Rennen. Mit einem Schaden an der Radaufhängung blieb dem Briten nichts anderes übrig, als seinen Mercedes-Benz abzustellen. "Das war sehr schade, denn das Rennen war noch in der Anfangsphase." Ein viel besseres Resultat erhofft sich Green vom kommenden Rennen in den Niederlanden. "Letztes Jahr hatten wir in Zandvoort ein gutes Packet. Ich hoffe, dass es dieses Jahr nicht anders sein wird."

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