Nach akzeptablen Runden während der Testsessions erlebte Gary Paffett im Qualifying einen Rückschritt - und hofft auf unfreiwillige Hilfe der Konkurrenz.

Norisring mal Norisring gleich Mugello: Nach einem hervorragenden vierten Startplatz in Nürnberg rutschte Gary Paffett in Italien bis auf Startplatz 16 - und fand sich in den Niederungen der drittletzten Startreihe wieder. Dass es Teamkollege Alexandros Margaritis mit Startplatz 19 nicht besser erging, ist für den auch im Jahreswagen erfolgsverwöhnten Briten nur ein mäßiger Trost:

"Beim ersten Test war ich sehr schnell, und wir haben viel mit dem Auto ausprobiert. Aber im Qualifying haben wir einfach keine gute Balance gefunden", gesteht der DTM-Champion von 2005 im Gespräch mit uns und verzeichnet im Wettbewerb mit Audi gar Rückschritte: "Die Audi sind im Laufe des Wochenendes immer schneller geworden; wir hingegen hatten viel Untersteuern, und auf den Highspeed-Passagen fühlte sich das Auto nicht gut an."

Hatte Paffett am Morgen zumindest noch mit den HWA-Mercedes mithalten können, so strebt er bis zum Qualifying weitere Setup-Änderungen an, um das Kräfteverhältnis aus dem freien Training wiederherzustellen. Illusionen gibt sich Gary Paffett dennoch nicht hin - und hofft bei seiner Aufholjagd auf unfreiwillige Schützenhilfe durch die Konkurrenz: "Es ist ein schwieriger Kurs, insofern werden die Kollegen vor mir vielleicht ein paar Fehler machen..."

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