Beträchtliche 1,1 Sekunden hatten Bernd Schneider bereits während der ersten Qualifying-Session auf Spitzenreiter Martin Tomczyk gefehlt. Dennoch kam der Saarländer auf einen zufrieden stellenden sechsten Rang, den er sich durchaus auch als Gesamtergebnis zugetraut hätte. "Die erste Session war in Ordnung, während der zweiten hatte ich Pech mit Verkehr", begründet Schneider im Gespräch mit uns den elften Startplatz, der für den DTM-Champion in dieser Saison einen Minusrekord darstellt.

"In meiner schnellen Runde hatte ich Daniel La Rosa in der ersten Kurve vor mir, auch Paul Di Resta musste mich vorbeilassen", beschreibt Schneider die Chronologie seiner Qualifying-Pleite, "allerdings musste ich dabei auf die dreckige Linie kurz vor der Schikane - damit war die Runde dahin. Ich war fünf Zehntel langsamer als in meiner bis dahin schnellsten Runde. So kommt man nicht weiter." Bis zum Rennen gedenkt Schneider, weiter an seiner nur mäßig ausbalancierten C-Klasse zu arbeiten - und letzte Chancen auf den Erhalt der Tabellenführung zu wahren...

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