Ebenso wie Daniel La Rosa erlebte auch Mathias Lauda ein mäßiges Qualifying - beide hoffen sie auf Regen...

Hatte es in Mugello mit Daniel La Rosas zehntem Startplatz zumindest noch einen Lichtblick gegeben, so verfällt das Mücke-Team heute in einträchtige Trübsal: Während Susie Stoddart ein "Desaster" erlebte und sich schließlich mit Rang 19 begnügen musste, kamen La Rosa und Lauda im Jahreswagen nicht über die Startplätze 16 und 17 hinaus. So hatte La Rosa mit ähnlichen Problem zu kämpfen wie ihre schottische Teamkollegin:

"Ich hatte viel Verkehr", beklagt der Hesse im Gespräch mit uns, "am Ende hat sicherlich auch das Gewicht eine Rolle gespielt. Das Auto fühlte sich nicht toll, aber auch nicht schlecht an; es gab keine gravierenden Probleme." Ein Fahrfehler beim letzten Versuch sowie der Verlust von zwei Zehntelsekunden taten ihr Übriges zur Erkundung der drittletzten Startreihe, an der Lauda am Ende gar knapp schneiterte: "Ich verstehe es nicht - alle sind verglichen mit dem dritten Test schneller geworden, aber ich wurde langsamer."

So suchte der Österreicher das neutrale Fahrverhalten seiner 2006er-C-Klasse, über das er sich noch am Vormittag hatte freuen können, im Qualifying vergebens. "Im freien Training sah es noch gut aus. Mit einem recht schweren Auto sind wir gute Zeiten gefahren, der Wagen lag gut, ich fühlte mich wohl. Daher dachte ich, dass es Qualifying genauso gut funktionieren sollte", blickt Lauda uns gegenüber zurück - und musste angesichts von veränderten Wetter- und Streckenbedingungen feststellen: "Ich konnte mit neuen Reifen und weniger Benzin nicht schneller fahren als heute morgen. Ich bekam ein starkes Untersteuern, obwohl wir nichts am Auto verändert hatten."

Für das morgige Rennen hoffen die Mücke-Jahreswagenpiloten ebenso wie Susie Stoddart auf feuchte Witterung. "Im Regen können wir besser überholen und härter angreifen", kündigt Lauda an; La Rosa pflichtet ihm bei: "Wenn es regnet, ist alles drin; wenn nicht, nicht so viel..."

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