Jamie Green, Paul di Resta und Gary Paffett sorgen für einen Mercedes-Dreifacherfolg im freien Training am Samstagmorgen.

Jamie Green sicherte sich mit einer Rundenzeit von 1:22.997min den ersten Platz im Training am Samstagmorgen. Den jedoch mehr als knapp: Nur 0,001sek trennen ihn von Paul di Resta im 2005er Boliden. Der Schotte hält die schnellste Zeit im ersten und dritten Sektor. Eine tolle Leistung zeigte auch Gary Paffett, dem mit dem dritten Platz ein Stein vom Herzen fallen dürfte.

Auf Paffett folgte eine ganze Audi Armada mit Mike Rockenfeller, Lucas Luhr, Timo Scheider, Adam Carroll und den beiden Abt-Piloten Martin Tomczyk und Mattias Ekström. Bruno Spengler schloss die Top 10 ab. Hinter ihm stehen seine Teamkollegen Mika Häkkinen und Bernd Schneider. Frank Biela im vierten aktuellen Audi tat sich nach wie vor schwer und kam über den 20. Platz nicht hinaus.

Nachdem sich die Fahrer und Teams gestern auf die Erarbeitung ihres Renn-Set Up gestürtzt haben, waren heute Vormittag die Qualifying-Einstellungen an der Reihe. Somit hielten sich die gefahrenen Runden auch in Grenzen.

Mattias Ekström war zu Beginn des Trainings mal wieder an der Spitze zu finden. Musste aber etwa zur Hälfte für Paul di Resta und Lucas Luhr das Feld räumen. Di Resta wird versuchen, seinen Trainingsrückstand durch die kaputte Servolenkung wieder wett zu machen. Mit Rang zwei hat er wieder auf sich aufmerksam gemacht und wird dies im Qualifying wiederholen wollen.

Bis kurz vor Schluss waren mit Ekström, Jamie Green und Timo Scheider nur drei Fahrer aktueller Boliden in den Top 10 zu finden. Die anderen drehten zwar auch ihre Runden, hielten sich allerdings noch vornehm zurück. Mattias Ekström konnte am Ende kein Wörtchen mehr mitreden. Er hatte sich seinen Unterboden beschädigt und musste in der Box bleiben. Auch die obligatorische Qualirundensimulation am Ende des Trainings bliebe heute bei den meisten Fahrern aus.

Einen kurzen Schreckmoment erlebte auch Vanina Ickx, als sie von der Strecke flog und auf die Reifenstabel zuhielt. Zum Glück bremste sie das Kiesbett weit genug herunter und bewahrte sie vor einem Einschlag. Zu diesem Zeitpunkt lag die Belgierin noch auf Rang 15.

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