Magdeburg l Mit dem Tabellendritten Carl Zeiss Jena wartet auf Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg am Sonntag der nächste Hochkaräter. Für den MDR ist das Verfolgerduell sogar der Anlass, die Partie ab 14 Uhr live zu zeigen. Rund 20 Mitarbeiter (Technik und Redaktion) sind im Ernst-Abbe-Sportfeld im Einsatz.

"Es sind zwei Traditionsvereine mit Europapokal-Vergangenheit, die in der Region nach wie vor eine große Bedeutung haben. Und es ist für beide quasi die letzte Chance. Nur der Sieger dürfte noch in den Titelkampf eingreifen können", nannte Raiko Richter, MDR-Redaktionsleiter Sport, die Gründe für die Live-Übertragung und erinnerte daran, dass man schon in der Hinrunde (am 1. September 2013 gewann der FCM vor 6190 Zuschauern durch Tore von Christian Beck und Lars Fuchs mit 2:0/d. Red.) in Magdeburg live vor Ort war und dabei gute Erfahrungen gemacht habe: "Da lag die Einschaltquote bei rund zehn Prozent. Das ist schon ganz ordentlich. An diesem Wochenende wird aber auch noch einmal ausführlich über den Wintersport berichtet, so dass das Interesse vielleicht ein wenig schwächer ausfallen könnte", vermutete Richter, der ferner darauf aufmerksam machte, dass die Sonntagssendung "Sport im Osten" erst kürzlich um 45 Minuten erweitert wurde und nun schon um 16.30 Uhr beginnt.

Auch der Münchner Privatsender Sport 1 berichtet seit dieser Saison bekanntlich über die Regionalliga, bringt immer dienstags eine Partie live, meistens aus der Weststaffel. Richter dazu: "Dort werden aber nur Topspiele gezeigt. Beim MDR sieht das anders aus. Bei uns spielen nicht nur die großen Namen eine Rolle, sondern Halberstadt und Meuselwitz sind uns genauso wichtig. Zwar nicht live, aber zumindest in Ausschnitten."