Magdeburg l Sportchef Mario Kallnik hat den Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg auf die Rückrunde eingeschworen und sich dabei auch selber in die Pflicht genommen.

"Ich habe immer betont, dass es nur gemeinsam geht. Deswegen lehnen wir uns auch vom Präsidium nicht etwa zurück und sagen, dass wir alles für eine erfolgreiche Rückserie getan haben. Es gibt permanent etwas zu tun. Derzeit bereiten wir die Lizenzanträge für die 3. und 4. Liga vor", sagte der 40-Jährige, der eine Aufbruchstimmung rund um den FCM spürt. "Das zeigt sich an der verkauften Zahl an Dauerkarten, die doppelt so hoch ist wie im Vorjahr. Die Fans sehnen den Rückrundenstart herbei. Wir von der sportlichen Leitung sind aber gut beraten, keine Euphorie aufkommen zu lassen, sondern mit einer gewissen Anspannung klug und diszipliniert die Aufgaben zu meistern."

Durch die Insolvenz des VFC Plauen ist die Ausgangslage bekanntlich noch besser geworden, der Rückstand zur Spitze beträgt nur noch zwei Punkte. Der entsprechende Beschluss auf einer außerordentlichen Sitzung des NOFV-Präsidiums am 26. Januar gilt als Formsache. Kallnik: "Ich habe die Entwickung mit einem lachenden und weinenden Auge verfolgt. Klar ist es schön, dass wir davon profitieren. Andererseits tut es mir leid für den VFC Plauen, der eine feste Größe in der Liga war."

Auf die Frage, ob die Mannschaft gefestigter sei als noch in der Hinrunde und eine Pleitenserie wie seinerzeit vier Niederlagen in Folge nicht mehr passieren könne, antwortete der Sportchef: "Ich hoffe es natürlich und weiß, dass die Spieler noch enger zusammengerückt sind, aber das wird sich zeigen. Enorm wichtig wäre natürlich ein guter Start."

Der VfL Wolfsburg hat mitgeteilt, dass der Platz im Stadion am Elsterweg unbespielbar ist und der Test der U 23 gegen den FCM am Sonnabend (14 Uhr) unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Trainingsgelände stattfindet.