Leipzig l Kempa-Tore, La-Ola-Wellen in einer mit über 7000 Zuschauern ausverkauften Arena, ja sogar ein Treffer von Nationalkeeper Silvio Heinevetter und Publikumsliebling Oliver Roggisch ... Es war ein Jubiläum, das keine Wünsche offen ließ. Gastgeber Leipzig hatte am Samstagabend alle Register gezogen, um das zehnte Allstar-Game zu einem rauschenden Handball-Fest werden zu lassen.

"Es war ein unglaublich schöner und bewegender Abend", fand auch Robert Weber, der mit vier Toren zweitbester Schütze der Allstars war, die das Spiel bis zur 42. Minute (23:23) offen gehalten hatten. "Ich habe mich sehr wohl gefühlt in diesem erlauchten Kreis. Und wir hatten alle auch jede Menge Spaß, wie man sehen konnte", erklärte der SCM-Torjäger, während er stolz den Siegelring - es ist sein vierter dieser Art - in eine Kamera hielt. Das mit Jahreszahl und Sternen verzierte Schmuckstück bekommt jeder Spieler, der von den Fans ins Allstar-Team gewählt wurde.

DHB-Team mit glanzlosem Erfolg

Ohne Ring, aber dennoch nicht leer ausgegangen war Michael Haaß. Ein Tor hatte der Spielmacher zum klaren, aber glanzlosen Erfolg des DHB-Teams beigesteuert. Die Bestätigung, dass er nach seinem kleinen Eingriff am Fuß schmerzfrei ist und die Formkurve ansteigt, gab es gratis dazu. Haaß: "Wir haben ganz vernünftig gespielt und gewonnen, ich habe noch einmal Spielpraxis bekommen - also alles gut. Hannover kann am Mittwoch kommen."

Im Vorspiel hatte die deutsche B-Auswahl mit Tim Hornke (2 Tore) und Youngster Alexander Saul (1) mit 31:33 gegen Zweitligist SC DHfK Leipzig verloren.