Güsen (ahf) l Heute um 17 Uhr wollen die Verbandsliga-Handballer des Güsener HC die ärgerliche Niederlage der Vorwoche mit einem Heimsieg gegen den LSV 90 Klein Oschersleben endültig vergessen machen.

"Die ärgerliche und unnötige Niederlage gegen Lok Schönebeck ist abgehakt. Wir haben uns zu viele technische Fehler in der ersten Hälfte erlaubt. Aber wir haben gut trainiert und alle sind heißt auf das Heimspiel", so Güsens Co-Trainer Thomas Lepper. Dabei waren die zwei Zähler, die nun die Schönebecker auf ihrem Konto haben, fest beim GHC eingeplant. "Mit einem Sieg hätten wir uns in der oberen Tabellenhälfte festsetzen können, aber in dieser Liga kann jedes Team Jeden schlagen." Doch vielleicht kam dieser kleine Dämpfer nach zuvor zwei gewonnen Partien gerade recht. In jedem Fall wollen die Güsener ihr zweites Heimspiel gewinnen. "Die Punkte sollen in Güsen bleiben. Bei dem Restprogramm, das uns bevorsteht, ist ein Sieg eigentlich Pflicht", so Lepper.

Der LSV 90 hat einen ähnlichen Start hingelegt, wie die Hausherren der heutigen Partie. Lediglich ein Punkt mehr steht bei den Gästen auf der Habenseite, womit die Oscherslebener aktuell auf Rang fünf der Tabelle zu finden sind, während der GHC zwei Plätze dahinter lauert. "Es geht eng zu in der Liga, alle Mannschaften sind nah beieinander und die Saison ist noch lang", nimmt Lepper die Tabelle noch nicht zu wichtig. Das letzte Auswärtsspiel verlor der LSV 90 mit 26:28 in Glinde.

In der vergangenen Spielzeit entschied Güsen beide Partien für sich. Die Vorzeichen stimmen also und die Tatsache, dass die Sieben von Andy Mache und Lepper nach der Pleite heiß auf den zweiten Heimsieg ist, stimmt auch den GHC-Co-Trainer zuversichtlich: "Wenn wir das abrufen, was wir im zweiten Durchgang in Schönebeck gezeigt haben, dann sollte ein Erfolg möglich sein."

Dazu kann der Gastgeber auf eine volle Bank zurückgreifen, alle Spieler sind an Bord.