Mit einem beeindruckenden Erfolg verabschiedeten sich die Ruderer der Wassersportfreunde Burg bei der 9. Leipziger Sprintregatta aus der Saison 2014. Mit neun Siegen und je zwei zweiten und dritten Plätzen konnte sich die Bilanz sehen lassen.

Leipzig/Burg (rnu/bjr) l Strahlender Sonnenschein und Windstille waren die äußeren Begleiter der letzten Regatta des Jahres. Die Burger Schlachtenbummler hatten es sich im Zielbereich gemütlich gemacht. Hier konnten sie den Einlauf und die Siegerehrung aus nächster Nähe miterleben - und es gab viele schöne Augenblicke aus Burger Sicht.

Die Leipziger Sprintregatta sah eine 400-Meter-Strecke vor, die für den Saisonausklang als normal gilt. 15-mal gingen Burger Boote an den Start. Neunmal überquerten ihre Bootsspitzen als erste die Ziellinie. Jeweils zwei zweite und dritte Plätze komplettierten den tollen Erfolg des Teams. Lediglich zwei Burger Boote erreichten nicht das Finale.

Die beiden 15-jährigen Jungen Janosch Weidenbacher und Tim Wentorp sorgten über die ganze Saison für konstante Leistungen im Einer wie auch im Doppelzweier. Auch in Leipzig wurden beide Bootsklassen gewonnen. Lisa Görges blieb weiterhin ungeschlagen. Sie gewann den Einer und Doppelzweier gemeinsam mit Valentina Kober in der Altersklasse (AK) 12 wie auch den Doppelzweier mit ihrer angestammten Partnerin Laura Post in der AK 13. Mit dem Sieg im Einer der dreizehnjährigen Mädchen und dem Sieg im Doppelzweier der AK 14 (gemeinsam mit Elena Kober) konnte auch Laura mit einem dreifachen Erfolg an diesem Wochenende aufwarten.

Die beiden Masters-Starter Heiko Loch und Thomas Werner mussten sich aufgrund fehlender Konkurrenz in ihrer AK mit den jungen Männern vergleichen. Und dies taten sie mit dem zweiten Platz im Doppelzweier recht eindrucksvoll.

Mit Paul Klaus Schmidt (AK 10) ging der Burger Trainingsjüngste im Einer an den Start - Platz drei. Gesagt werden musste allerdings, dass Paul erst seit Mai 2014 im Training steht.

Schon etwas länger sind die beiden elfjährigen Vertreter im Rennen. Wie schon bei den zurückliegend Regatten konnten sowohl Nicola Schmidt wie auch Paul Schmidt im Einer an den Siegersteg anlegen. "Eine interessante Entwicklung bei den Jüngsten" erkannte Trainer Reimar Nuße. "Aber leider fehlen uns gerade in diesen Altersklassen die Kinder um in größeren Bootsklassen an den Start gehen zu können."

Alles in allem konnte es zum Ausklang kaum besser laufen. "Dieses gute Abschneiden anlässlich der Abschlussregatta bringt die richtige Motivation für das Wintertraining. Danke auch dem Betreuerteam sowie den begleitenden Eltern, die stets für eine gute Stimmung sorgten", so Trainer Nuße.

Nun beginnt für die Burger Ruderer die lange und harte Wintersaison mit Krafttraining, Waldlauf und Ergometerrudern. Doch ein altes Sprichwort sagt: Im Winter werden die Meister gemacht. Mit einer gemeinsamen Ausfahrt mit allen Ruderwilligen und einem anschließenden Kaffeetrinken mit Eltern, Omas und Opas einen Tag später fand die Rudersaison 2014 ihren offiziellen Abschluss.