Gommern (tza) l Die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern haben am Sonnabend durch einen deutlichen 7:1 (3087:2985)-Sieg gegen Bernburg ihren positiven Trend der vergangenen Wochen weiter verfolgt. Nach der knappen Derby-Niederlage in Loburg war dieser Heimsieg wichtig, um den Kontakt zum Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.

Entsprechend engagiert gingen schon die Startspieler der Blau-Gelben zu Werke. Im Duell der Jüngsten in beiden Teams setzte sich Dustin Busse (3:1; 515:477) deutlich durch, holte den ersten Mannschaftspunkt (MP) und reichlich an Kegelvorsprung für seine Eintracht heraus. Zwar verlor Bernd Staeck (0,5:3,5; 502:512) zeitgleich seinen MP, aber nur wenige Kegel.

Als dann im Mittelpaar sowohl Andreas Arndt (3:1; 511:492) als auch Bernd Löhnert (2:2; 511:504) gegen die vermeintlich besten Bernburger ihre Punkte gewannen, war die Eintracht endgültig auf die Siegerstraße eingebogen. Dabei kämpfte sich Löhnert nach einem 0:2-Rückstand im Schlussspurt mit einem starken Abräumen noch an seinem Gegenspieler vorbei.

Der Gommeraner Schlussblock ließ von Beginn an keine Zweifel am Heimsieg aufkommen. Kapitän Sören Schulze (2:2; 543:522) brillierte mit der Tagesbestleistung von starken 543 Kegeln gegen den besten Bernburger Frank Joneleit. Thomas Zander (3:1; 505:478) verpasste bei seinem deutlichen Duellsieg mit einer schwachen Bahn ein besseres Gesamtresultat.

Trotzdem waren nach Spielschluss alle Gommeraner mit der ausgeglichenen Mannschaftsleistung zufrieden. Der Teamchef freute sich: "Alle deutlich über der 500er Marke, dass hatten wir lange nicht mehr. Jetzt haben wir Kontakt zum Mittelfeld. Nun müssen wir den Elan auch mal mit in ein Auswärtsspiel nehmen. Dann können wir den ungeliebten achten Tabellenplatz doch noch verlassen."

Doch bevor es Mitte Februar in der Liga mit dem wichtigen Spiel beim Tabellenletzten in Aschersleben weitergeht, steht am kommenden Sonnabend die erste Runde im Länderpokal an. Dann muss der Kreispokalsieger ab 13 Uhr gegen den Verbandsligisten aus Kayna antreten.