Wörmlitz l (khm/ahf) Zur Vorbereitung auf die zweite Halbserie in der Fußball-Kreisliga, Staffel Süd, begrüßte der Wörmlitzer SV am vergangenen Sonntag den Spitzenreiter der Staffel Nord, SV Lok Jerichow. Bei Traumwetter entwickelte sich von Beginn an eine gute Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Am Ende trennten sich beide Teams verdient 3:3-unentschieden.

Jerichow hatte in der Anfangsphase mehr Spielanteile und so musste WSV-Torhüter Kevin Schrader mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um eine frühe Führung der Gäste zu verhindern. Nach einer Viertelstunde kamen auch die Gastgeber immer besser in die Partie und erarbeiteten sich mehre gute Möglichkeiten. Doch es war der Jerichower Tim Sens, der den ersten Treffer markierte. So tauschten die Teams beim Stand von 1:0 aus Sicht der Lok-Elf die Seiten.

Nach Abstimmungsproblemen der Wörmlitzer Hintermannschaft erzielte wieder Sens das 2:0. Aber die Platzherren gaben zu keiner Zeit auf und brachten nun ihrerseits die Gäste in Bedrängnis. Nach 57. Minuten traf Carsten Bösche zum 1:2-Anschluss. Fünf Minuten später stellte jedoch Robin Brethin den alten Abstand wieder her - 1:3.

Nun wurde WSV-Keeper Schrader aus seinem Kasten geholt und als Stürmer aufs Feld geschickt. Für ihn hütete fortan Christian Franke den Kasten. Dieser Schachzug zahlte sich in der Folge aus. Besonders das Duo Stefan Kollek und Schrader brachte frischen Wind in die Offensivbemühungen der Wörmliter. Nach guter Vorarbeit von Schrader traf Kollek in der 78. Minute zum 2:3-Anschluss. Drei Minuten später setzte der Alleskönner den Schlusspunkt zum 3:3-Endstand.