Biederitz (ihe). Die Nordliga-Handballerinnen des SV Eiche Biederitz haben am Sonntag mit einem souveränen 33:19 (14:8)-Auswärtserfolg beim HSV Haldensleben II die Tabellenspitze verteidigt. Nina Bublitz war mit zwölf Treffern beste Schützin beim Sieger, der damit weiterhin die bessere Ausgangsposition gegenüber dem TSV Niederndodeleben II im Meisterschaftsrennen besitzt.

Nach kurzer Abtastphase (2:2) übernahm Eiche die Initiative und überrannte fortan den Gegner, der erst wieder nach viertelstündiger Tor- flaute zum Erfolg (3:8) kam. Die Biederitzerinnen, die in Sandra Tuchen einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten hatten, versäumten es nach einer 13:5-Führung aufgrund technischer Mängel im Spielaufbau, den Vorsprung höher zu gestalten. So konnten die HSV-Damen mit drei Toren in Folge zum 8:13 das Resultat etwas freundlicher gestalten. Mit einem 14:8 für die in allen Belangen überlegenen Gäste ging es in die Kabinen.

Die zweite Hälfte eröffnete Alexandra Mann mit dem 15:8, ehe die Hausherren mit zwei Strafwürfen zum 10:15 verkürzten. Dieser Fünftoreabstand hatte auch beim 14:19 (41.) Bestand. Im weiteren Verlauf bauten die Gäste das Torepolster aus, obwohl nicht alle Angriffe erfolgreich abgeschlossen wurden.

Im Schlussabschnitt offenbarten die Gastgeberinnen Konditionsschwächen, die zu zahlreichen Fehlern führten. Dies wussten die SVE-Damen zu nutzen und schraubten den Vorsprung auf 23:15, 26:18 und 30:19. Den Endstand von 33:19 stellten Franziska Swoboda (2) und Janina Lange her.

"Wir haben die Pflichtaufgabe souverän gelöst und müssen dies auch am kommenden Sonnabend gegen den SV Oebisfelde II tun. Dann sind wir gut für das Finale gegen den TSV gerüstet", richtete der Biederitzer Trainer Matthias Altrock den Blick bereits auf das alles entscheidende Nachholspiel am 9. April gegen den TSV Niederndodeleben II in der Sporthalle der Freundschaft in Magdeburg.

SV Eiche Biederitz: Tuchen, Fleischer - Lange (3/1), Swoboda (7/3), Bublitz (12/1), Schauer (2), Richter (1), Beer (2), Mann (1), Bock (5)