Gommern (tza). Trotz eines schwachen Mannschaftsergebnisses hat die Gommeraner Eintracht einen wichtigen Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt in der Kegel-Landesliga errungen. Die Blau-Gelben bezwangen Sandersdorf mit 4 875:4 811-Kegeln.

Nach drei Niederlagen in Folge musste für Gommern dringend ein Sieg her, um nicht tiefer in die Abstiegsregionen der Tabelle gezogen zu werden. Entsprechend konzentriert gingen die Startspieler des Gastgebers zu Werke. Udo Wrubel (838) und Teamchef Sören Schulze (837) erspielten dann auch solide Ergebnisse und holten gegen Enrico Pfeiffer (801) und Daniel Haberkorn (830) einen 44-Kegel- Vorsprung heraus.

Das Gommeraner Mittelpaar konnte dieses Mal nicht überzeugen. Trotz "magerer" 797 Kegel von Andreas Arndt und ungewohnten 794 Kegeln durch Bernd Löhnert blieb der Vorsprung mit 39 Kegeln fast konstant. Denn neben dem Tagesbesten, Heiko Kunze (843), brach der Sandersdorfer Mannschaftsleiter Christian Schuch (753) völlig ein.

So war es am Schluss-Durchgang der Eintracht, den knappen Vorsprung "nach Hause" zu bringen. Dies gelang trotz schwacher 785 Kegel von Bernd Staeck, da Thomas Zander mit ordentlichen 824 Kegeln Bernd Lindner (787) und Patrick Jahn (797) deutlich überspielte.

Mit diesem Erfolg schob sich die Eintracht auf den sechsten Tabellenplatz und kann im Abstiegskampf etwas durchatmen. Am Sonntag könnte beim FSV 1895 Magdeburg ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Gegen den direkten Kontrahenten wäre ein Auswärtssieg mehr als "nur" zwei Punkte wert. Allerdings sind die Landeshauptstädter äußerst heimstark, haben erst ein Heimspiel verloren.