Irxleben/Heyrothsberge (bjr). Nichts war es mit dem doppelten Ostergeschenk für die Landesklasse-Fußballer des SV Union Heyrothsberge. Nach dem 3:1-Heimsieg vom Gründonnerstag folgte gestern eine 0:1 (0:0)-Niederlage beim SV Irxleben.

Die Unioner gingen im Vergleich zum Donnerstag mit leicht veränderter Aufstellung an den Start. Und die Rotation sollte sich zunächst spielerisch auszahlen. Der robusten Gangart der Gastgeber setzte Heyrothsberge schnelle Angriffe über die Flügel entgegen, bei denen es häufiger lichterloh brannte im Strafraum des SVI. Die dickste Möglichkeit besaß Eric Fischer, doch sein Schuss wurde auf der Linie geklärt (5.). Zwar kamen auch die Irxleber zu ihren Möglichkeiten, als Christian Krümling (22.) und Torhüter Tim Nagel (24.) zweimal in höchster Not retten mussten, doch Union spielte sich weiter frei und erarbeitete sich Chancen. Nach einer halben Stunde krachte der Ball nach einem Freistoß von Daniel Ziemann an den Pfosten (30.), Thomas Müller vergab kurz vor der Pause aus der Nahdistanz die große Chance zur Führung (40.).

Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten die Platzherren. Auf dem schwer bespielbaren Geläuf häuften sich nun technische Fehler und so sollte auch ein platzbedingter Ballverlust die Führung für den SVI bringen. Zwar konnte Nagel zunächst noch parieren, doch im Nachschuss besorgte Soeren Schott das 1:0 für Irxleben (57.). Union rannte nun wütend an, drängte die Gastgeber tief in die eigene Hälfte, doch diese blieben durch Konter gefährlich. Einen davon entschärfte Nagel nach 70 Minuten in letzter Sekunde. Auf der Gegenseite vergaben Benjamin Beyer (84.) und Mathias Thiem (85.). Dass der SVI den Vorsprung über die Zeit rettete, lag vor allem an einigen schauspielerischen Einlagen der Gastgeber während die Uhr heruntertickte.

"Auch wenn der Gesamteindruck der beiden Spiele vom Wochenende nicht schlecht war, war das heute schon ein wenig ernüchternd. Vor allem für die zahlreichen Fans, die uns nach Irxleben begleitet haben, ist es schade", sagte Trainer Torsten Völckel nach der Partie.