Wolfen (ane). Auf der neutralen Vier-Bahnen-Anlage des KSV Grün-Weiß Wolfen wurde am vergangenen Wochenende das Final-Four-Turnier des Kreispokals der Classic-Kegler ausgetragen. Den Titel sicherte sich die TuS Leitzkau.

Im ersten Halbfinale maßen die Top-Teams Eintracht Gommern und TuS Leitzkau am Sonnabend ihre Kräfte. Für alle Beteiligten war das Duell des Verbandsligisten Leitzkau und des Landesliga-Vertreters Gommern das vorweggenommene Finale. Die Ergebnisse beim 7:1-Sieg (3 076:2 979) der favorisierten Leitzkauer sollten diese Einschätzung dann auch bestätigen.

Noch spannender verlief das mit einer großen Überraschung endende zweite Semifinale zwischen der SG Drosa und dem Holzweißiger SV. Hier siegte der Kreisligist Holzweißig über den zwei Ligen höher agierenden Landesklasse-Vertreter mit 5:3 (2 933:2 927).

So trafen sich am Sonntag Holzweißig und Leitzkau zum Finale erneut in Wolfen. Die TuS wollte von Beginn an zeigen, dass der Klassenunterschied nicht zu Überheblichkeit führt. Dies gelang hervorragend. Vom Start weg übernahmen die Leitzkauer die Initiative und überboten beim klaren 8:0 (3 117:2 833) Erfolg ihren eigenen Bahnrekord vom Vortag noch einmal.

Durch den erstmaligen Gewinn des Kreispokals qualifizierte sich die TuS ebenso für den Landespokal wie Finalist Holzweißig und die aufgrund ihrer Vorjahreserfolge gesetzten Gommeraner. Möglicherweise trifft man sich bereits im Achtelfinale des Landespokals am 5. Februar wieder.

Bei den Damen, die in Holzweißig spielten, siegte Concordia Bitterfeld im Finale 5:3 über die SG Drosa. Landesmeister Union Sandersdorf war wie Elbe Aken bereits im Halbfinale gescheitert.

Halbfinale: Gommern – Leitzkau1:7 Bich/T. Arndt – Haberland463:505 Staeck – Geißler497:494 Wrubel – Neumann528:540 A. Arndt – Grötzner495:509 Schulze – Böttge508:508 Zander – Stiebert488:515

Finale: Holzweißig – Leitzkau0:8 Ewert – Haberland468:518 Labusiak – Geißler462:515 Pietzner – Neumann508:541 Ewert – Grötzner 487:513 Frauendorf – Böttge/Strauß454:494 Gossler – Stiebert461:536