Gommern (hca). Die Classic-Kegler des SV Eintracht Gommern blicken auf eine Saison mit Licht und Schatten zurück. Nach Abschluss der Punktspielserie 2009/2010 ist festzustellen, dass das Leistungsniveau der einzelnen Mannschaften recht unterschiedlich war und alle wieder arge Probleme hatten, die Heimspielvorteile im Wettkampf zu nutzen.

Höhepunkte waren die Erfolge der Herren im Pokalwettbewerb. Nach dem Gewinn des Landespokals auf neutraler Bahn in Schönebeck, schlug die aus Spielern der Herren I und II gebildete Mannschaft auf Bundesebene den niedersächsischen Verbandsligisten VBK Braunschweig mit 6:2. Erst durch eine Niederlage beim Bundesdrittligisten ThSV Wünschendorf schied das Team aus.

Erfolgreich war auch die erste Herrenmannschaft im Punktspielbetrieb. Mit 24:12-Punkten vor Rosslau und Loburg eroberte sie in der Landesklasse Platz eins und stieg in die Landesliga auf. Bester Spieler war Sören Schulze (Leistungsdurchschnitt 868 Kegel)

Auch die zweite Herrenmannschaft kann stolz auf die Saison zurückblicken. Nach ihrem Aufstieg in die Kreis- oberliga stand sie vor einer neuen Aufgabe, dem 200-Wurfsystem. Auch dank Neuzugang Kay Maß löste sie diese Aufgabe mit dem vierten Tabellenplatz und 20:14-Punkten besser als erwartet. Beste Spieler waren Ralf Wöltje und Thomas Arndt (je 835 Kegel).

Die dritte Herrenmannschaft erreichte in der Kreisliga gemeinsam mit Güterglück und Leitzkau 16:16-Punkte, rutschte aber auf Grund der schlechteren Auswärtsbilanz auf den fünften Tabellenplatz ab. Bester Einzelspieler war René Anders (414 Kegel).

Weniger erfolgreich waren die in der Landesliga spielenden Senioren. Konnten sie sich im Vorjahr gerade noch vor dem Abstieg in die Landesklasse retten, konnte der Klassenerhalt diesmal nicht geschafft werden. Mit 6:22-Punkten reichte es nur zum vorletzten Tabellenplatz. Entscheidend waren die schwachen Heimspielergebnisse (nur zwei Siege). Mit den auswärts erzielten durchschnittlichen 2940 Kegeln lag die Mannschaft sogar noch besser als der Tabellenzweite. Bester Spieler war Ralf Öhlschläger (504 Kegel).

Auch die Landesklasse-Damen mussten in den sauren Apfel beißen. Mit nur einem gewonnenen Heimspiel und 2:26-Punkten erreichten sie Platz acht und steigen vorraussichtlich in die Kreisoberliga ab. Beste Spielerin war Kerstin Bich (498 Kegel).

Im Nachwuchsbereich sicherte sich Anne Stahlich die Landesmeisterschaft im Vielseitigkeitswettbewerb und im Landes-Jugend-Championat den zweiten Platz.