Burg ( mgr ). Am vergangenen Freitag trafen sich die fünf besten Mannschaften der Volleyball-Freizeitliga des Jerichower Landes in der Sporthalle Burg-Süd zu ihrer ersten Play-Off-Runde. Es wurde auf zwei Feldern parallel gespielt, wobei die spielfreie Mannschaft das Schiedsgericht stellte. Dabei setzte sich der Genthiner VV Einheit in beiden Partien durch und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das heute ab 18. 45 Uhr in Genthin stattfi ndende Saisonfinale. Der GVV Obix patzte gegen den PSV Burg, wobei die Burger wiederum im Stadtduell überraschend dem Burger VC II unterlagen.

PSV Burg – GVV Obix 2 : 0 ( 25 : 20, 25 : 14 )

Der amtierende Kreismeister hatte im ersten Satz einen guten Start und setzte sich mit 13 : 4 deutlich ab. Dann schlichen sich jedoch einige Fehler ein, so dass Obix bis auf 20 : 18 heran kam, bevor der PSV den Satz mit 25 : 20 beenden konnte.

Im zweiten Satz fing es beim GVV Obix besser an, der mit 11 : 5 in Führung ging und den Gegner zur ersten Auszeit veranlasste. Danach lief es für die Burger wieder besser und sie glichen zum 13 : 13 aus. Obix führte zwar noch mal mit 14 : 13, verlor dann jedoch durch Unsicherheiten in allen Spielelementen den Faden und brach völlig ein, so dass für sie der Satz mit 14 : 25 verloren ging.

SV Nedlitz – GVV Einheit 0 : 2 ( 19 : 25, 23 : 25 )

Der GVV Einheit ging im ersten Satz mit 5 : 0 in Führung. Diesen Vorsprung behauptete das Team bis zum 25 : 19. Unerwartet wurden einige Angriffsschläge der Nedlitzer nicht im gegnerischem Feld untergebracht.

Der zweite Satz war schon spannender. Nedlitz führte bereits mit 15 : 14 und 19 : 15. Doch dann holten die Gäste aus Genthin zum 22 : 22 mit Kampfeswillen auf und drehten den Satz siegreich zum 25 : 23.

Burger VC 99 II – PSV Burg

2 : 1 ( 25 : 19, 19 : 25, 25 : 20 )

Lautstark von etlichen Fans unterstützt, übernahm der BVC 99 II sofort die Initiative. Durch starke Blockarbeit und eine aufmerksame Feldabwehr wurde der Vorsprung zum 25 : 19-Satzgewinn ausgebaut. Im zweiten Satz setzte der PSV Burg die Akzente. Immer wieder war Henes mit gekonnten " Legern " erfolgreich. Da auch einige schon " tot " geglaubte Bälle geholt wurden, gewann der PSV den Satz mit 25 : 19.

Im entscheidenden dritten Satz lief der Burger VC 99 II zu seiner bisher besten Saisonleistung auf. Man hatte sich auf das variable Spiel des PSV eingestellt und punktete immer wieder mit harten Angriffsschlägen. Mit dem notwendigen Siegeswillen konnte der Satz und damit das Spiel gewonnen werden.

SV Nedlitz – GVV Obix 1 : 2

( 21 : 25, 25 : 22, 17 : 25 )

Zwei an diesem Abend gleichwertigeGegnerschenkten sich nichts. So stand es nach zwei Sätzen 1 : 1. Im Entscheidungssatz hatte dann der GVV Obix mit 25 : 17 die Nase vorn.

Burger VC 99 II – GVV Einheit 1 : 2

( 25 : 12, 21 : 25, 20 : 25 )

Im letzten Spiel des Abends trafen die bis dahin ungeschlagenen Mannschaften aufeinander. Der erstmalig in dieser Saison in Bestbesetzung spielende BVC 99 II setzte sofort die Akzente und fegte den Gegner mit 25 : 12 förmlich vom Parkett. Doch davon ließen sich die Routiniers vom GVV Einheit nicht beeindrucken. Insbesondere Röder sorgte mit seiner Spielübersicht für erfolgreiche Aktionen. Mit guter Blockarbeit, sicheren Ballannahmen und kraftvollen Angriffszügen setzten sie die Burger von Beginn an unter Druck und entschieden den zweiten Satz mit 25 : 21 für sich. Die Kondition wurde zum entscheidenden Faktor im dritten Satz. So sehr sich die Burger auch mühten, mit einer sicheren Feldabwehr wurden ihre Angriffe abgefangen. Im Gegenzug konnten die Angreifer des GVV Einheit durch gut platzierte Schläge sichere Punkte einfahren, was zum 25 : 20-Satzgewinn führte.

SV Nedlitz : Graßhoff, Sawallisch, Sendt, Freiberg, Duvigneau, Lamprecht

GVV Einheit : Röder, Lehnau, Hennig, Holley, Lehmann, Gohr, Hoffmann

PSV Burg : F. Hauschild, A. Hauschild, Henes, Weide, Groß, Starke, Janoschka, Hoffmann, Hannemann

Burger VC 99 II : von Diemar, Weingärtner, Richter, Reichel, Lauer, Herger, Kurze, Dr. Klose, Grunewald

GVV Obix : Nickl, Scheffler, Schulze, Nitz, Sigula, Klunter, Ungefang