Reesdorf. Auf ein erfolgreiches Jahr 2009 blickte Ortswehrleiter Ralf Stumpf in seinem Rechenschaftsbericht anlässlich der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Reesdorf zurück. Höhepunkt des vergangenen Jahres waren die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der Wehr.

Auf die Ausbildung der Kameraden wurde wieder viel Wert gelegt. So konnte die Standortausbildung optimiert werden. " Jeder Kamerad ist gut beraten, sich daran zu beteiligen ", machte der Ortswehrleiter deutlich. Die Ausbildung auf Kreisebene wurde etwas vernachlässigt. Dies soll besser werden. Vier Anmeldungen für 2010 liegen schon vor. Die 14-tägigen Dienstabende wurden zur Fortbildung und zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Technik genutzt. Die Brunnen im Ort wurden angesaugt und in Stand gehalten. Ralf Stumph regte an, darüber nachzudenken, ob man Dienstabende auch mal zusammen mit den Feuerwehren Magdeburgerforth und Drewitz durchführen sollte. Schauübungen zum Dorffest oder zum Lindenfest in Magdeburgerforth waren eine willkommene Abwechslung zu den Dienstabenden.

Als Problem stellt sich noch immer das Fehlen von sanitären Anlagen im Gerätehaus dar. Eine Verbesserung dieser Situation dauert an. Zwischendurch soll ein Provisorium für Abhilfe sorgen.

In das kulturelle Leben des Ortes brachte sich die Wehr unter anderem beim Maibaumaufstellen, beim Osterfeuer und beim Dorffest mit ein.

Auch die Ausstattung der Kameraden wurden weiter verbessert. Unter anderem wurden diverse Schutz- und Dienstbekleidung sowie Helmlampen angeschafft.

Die Wehr, die derzeit 15 aktive Kameraden und sechs in der Alters- und Ehrenabteilung zählt, wurde im Jahr 2009 dreimal alarmiert. Zweimal mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden.

Auch 2010 wollen sich die Kameraden wieder in das Ortsleben einbringen und sich am Abschnittsausscheid beteiligen, obwohl es noch immer an einer TS hapert.

Für seine abgeschlossene Atemschutzausbildung wurde Ramon Pannecke geehrt. Sebastian Brenner kann auf zehn Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr zurückblicken.

Über ein Dankeschön durfte sich auch die ehemalige Bürger- und Ortsbürgermeisterin Sybille Frank freuen. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Wehr. " Die Feuerwehr und die Gemeinde waren eins. Sie ist aus dem Ort nicht wegzudenken. Macht weiter so !"

Der neue Ortsbürgermeister Detlef Krüger versprach den Kameraden, die sanitären Anlagen für das Gerätehaus fest im Auge zu behalten.