Holzweißig. Am Mittwoch mussten die Classic-Kegler von Eintracht Gommern im Halbfinale des Kreispokals bei dem Kreisligisten Holzweißiger SV antreten. Das Team war bereits für den Landespokal qualifiziert. Trotz einiger fehlender Stammspieler war die Eintracht gewillt, dieses Spiel unbedingt zu gewinnen. Es entwickelte sich ein packender Pokalkampf, der am Ende souverän mit 7 : 1 gewonnen wurde.

Im ersten Startpaar mussten Jens Bich ( 488 ) gegen Thomas Labusiak ( 461 ) und Udo Wrubel ( 518 ) gegen Gerd Pietzner ( 506 ) antreten. Nach zähem Beginn gingen beide Duelle mit 2 : 2 Sätzen unentschieden aus. Aufgrund der mehr gespielten Kegel gingen beide Mannschaftspunkte ( MP ) an die Eintracht.

Mit 2 : 0 MP und 39 Kegel Vorsprung ging es in den zweiten Durchgang. In diesem musste Martin Hukauf ( 501 ) nach 2 : 2 Sätzen aufgrund der weniger gespielten Kegel den MP an seinen Gegner Volker Markert ( 516 ) abgeben. Im anderen Duell konnte Thomas Arndt ( 484 ), trotz weniger gespielter Kegel, drei Sätze gewinnen und somit den MP für die Eintracht verbuchen.

Mit 3 : 1 MP und 17 Kegeln Vorsprung ging es in den letzten Durchgang. In diesem nahm die Spannung von Bahn zu Bahn weiter zu. Vor den letzten 30 Würfe konnten beide Mannschaften die MP noch gewinnen, da der Kegelvorsprung für die Eintracht nur 16 Holz betrug. Auf ihrer letzten Bahn zeigten aber beide Gommeraner Schlussspieler ihre Klasse und ließen ihren Gegnern keine Chance mehr. Andreas Arndt ( 520 ) konnte aufgrund seiner tollen letzten Bahn noch den Satzausgleich schaffen und wegen der mehr gespielten Kegel gegen Eckehard Reichelt ( 506 ) den MP gewinnen. Ronald Richert gewann mit der Tagesbestleistung von 533 Kegel drei Sätze und sicherte damit den fünften MP aus den direkten Duellen.

Da die Gommeraner am Ende auch mehr Gesamtkegel ( 3 044 : 2 993 ) erzielt hatten, gingen auch die zwei zusätzlichen MP ebenfalls an die Eintracht zum Endergebnis von 7 : 1 MP.

Somit erreichte die Eintracht zum zweiten Mal nach 2008 das Finale um den Pokal des Kreises Anhalt-Bitterfeld. Gegner ist dann am 27. Februar auf einer neutralen Kegelbahn ( Ort steht noch nicht fest ) die favorisierte Mannschaft vom TSV Blau-Weiß Brehna. Nur mit einer sehr konzentrierten Leistung hat man dann gegen den zwei Klassen höher spielenden Verbandsligisten eine Chance.