Burg ( rgä / okr ). Für den Burger VC schlägt am morgigen Sonnabend die Stunde der Wahrheit. Zum Rückspiel in der Volleyball-Landesoberliga empfängt der Tabellenneunte den ebenfalls abstiegsbedrohten Zehnten HSG Merseburg. Aufschlag in der Sporthalle Burg-Süd ist um 16 Uhr.

Nach der eingeplanten Auswärtsniederlage beim Tabellenführer VC Bitterfeld-Wolfen ( 1 : 3 ) benötigen die Burger dringend wieder ein Erfolgserlebnis, um das magere Punktekonto ( 4 : 16 ) aufzustocken. Das nötige Selbstvertrauen für die richtungsweisende Begegnung hat sich das Team von Trainerin Jessyka Postolla jedenfalls zuletzt geholt. Vor allem der Satzgewinn in Bitterfeld sollte den Sechser optimistisch stimmen.

" Meine Jungs sind hochmotiviert, dieses ‚ Vier-Punktespiel ‘ für sich zu entscheiden. Auch wenn die Merseburger derzeit die Rote Laterne tragen, sind sie keinesfalls zu unterschätzen. Es erwartet uns ein hartes Stück Arbeit ", sagte Postolla. Die Trainerin muss bei dem Duell jedoch auf Mittelblocker Rene Fischer verzichten, weshalb Hauptangreifer Alexander Behr fordert : " Diesmal wird es nicht reichen, die Fehler einfach zu vermeiden. Wir müssen nicht nur sicherer spielen, sondern auch mehr Risiko eingehen. Nur dann ist Merseburg zu knacken. " Tatsächlich ist ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten, zumal die HSG im Hinspiel knapp mit 3 : 2 die Oberhand behalten hatte. Für Zuspieler Dirk Hagendorf kein Grund, nervös zu werden. " Wir müssen einfach den Kopf frei haben und den Spaß am Spiel finden ", sagte der BVC-Spieler.

So oder so hofft die Mannschaft wieder auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans, die den Funken auf die Spieler überspringen lassen sollen.