Biederitz (obr/dhü). Die Biederitzer Tennis-Damen dürften in den nächsten Stunden gespannt den Wetterbericht verfolgen und auf jeden abgebildeten Sonnenstrahl auf der Karte und über ihre Spielorte hoffen. Denn nicht nur die Stärken der beiden Kontrahenten an diesem Wochenende in der Ostliga bereitet dem BTC etwas Sorge. "Bitte nicht wieder in die Halle", sagt Kapitän Katja Krebs, "der schnelle Boden liegt uns nicht unbedingt." Krebs selbst und auch Martina Felux bevorzugen eher den langsameren Sandplatz. Viermal hat der Aufsteiger noch die Möglichkeit, den entscheidenden dritten Sieg zum Klassenerhalt einzufahren. Morgen reist das Team zum TC RC Leipzig, am Sonntag empfängt es den SC Berlin-Brandenburg auf der heimischen Anlage. Aufschlag ist an beiden Tagen um 11 Uhr.

In Leipzig wartet vor allem auf Veronika Ovcacikova und Jarmila Sikorova Schwerstarbeit. Denn ihre Gegnerinnen, die Tschechinnen Dana Machalkova und Katja Petrenko, haben bislang fast immer gepunktet. Leipzig steht wie der BTC im Mittelfeld der Tabelle (4:4 Punkte), weshalb ein enges Spiel zu erwarten ist. "Wir müssen mindestens mit einem 3:3-Zwischenstand in die Doppel gehen, sonst wird es schwer", erklärt Krebs.

Nicht einfacher dürfte die Aufgabe am Sonntag gegen den SC Berlin-Brandenburg (4:2 Punkte) werden. Das Team hat mit der Litauerin Ruta Deduraite Palomero eine absolute Topspielerin in seinen Reihen. Ohnehin sind die Gäste vom Papier her stärker einzuschätzen als Leipzig. Gegen die Sachsen gewannen sie den direkten Vergleich mit 5:4. Wie ausgeglichen der SC tatsächlich besetzt ist, zeigt sich darin, dass mit Antonia Gutmaier selbst die Nummer elf der Setzliste immerhin noch auf Position 412 der Deutschen Rangliste geführt wird.