Langenweddingen ( hkl ). In der zweiten Runde des HVSA-Pokals bezwang am Sonnabend Oberligist Güsner HC den SV Langenweddingen III ( Bezirksklasse Börde ) mit 36 : 25 ( 19 : 11 ).

Respekt hatten sich die Gastgeber bereits mit dem Sieg über den Oberligisten HSV Haldensleben verschafft. Die Güsener waren also gewarnt und gingen von Beginn an konzentriert in die Partie. Ohne großes Federlesen spielte der GHC auf, nutzte seine Torchancen und konnte bereits nach elf Minuten durch einen verwandelten Strafwurf von Christian Haßbargen mit 8 : 2 in Führung gehen. Unbeeindruckt davon, fanden die Langenweddinger zusehends besser ins Spiel, konnten aber den herausgespielten Vorsprung der Güsener nicht verringern. Beim Stand von 19 : 11 für Güsen ging es in die Halbzeitpause.

Mit Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Gastgeber, wer Herr im Hause ist und waren in der 42. Minute bis auf drei Tore ( 20 : 23 ) herangekommen. Folgerichtig nahm GHC-Trainer Peter Arndt eine Auszeit, in der er seine Männer wieder wachrütteln und auf das Spiel fi - xieren musste. Diese Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht. Sehenswerte Spielzüge brachten wieder Sicherheit und auch die notwendigen Tore für den GHC, der sich bis zur 51. Minute mit sieben Treffern auf 28 : 21 absetzte. Unschöner Höhepunkt dieser Partie war ein grobes Foul an Güsens Rene Eichner, der sich revanchierte und dafür die Rote Karte erhielt. So musste Güsen von der 52. Minute an in Unterzahl das Spiel zu Ende bringen. Aber Langenweddingen schlug daraus kein Kapital und ließ den GHC zum 36 : 25-Endstand ziehen.

" Wir haben heute konzentrierter gespielt und folgerichtig gewonnen. Technische Fehler und ausgelassene Torchancen haben sich zwar verringert, aber hier gilt es weiter daran zu arbeiten. Dass wir mit Langenweddingen einen ernst zu nehmenden Gegner hatten, wurde jedem klar, als dieser bis auf drei Tore heran kam und das Spiel wieder offen war. Solche ‚ Auszeiten ‘ können wir uns nicht leisten ", sagte GHC-Trainer Peter Arndt nach dem Spiel.

Güsener HC : C. Bretschneider, T. Beyer – K. Haßbargen ( 4 ), Schwab ( 3 ), S. Bretschneider ( 2 ), Eichner ( 4 ), Steinbrecher, C. Haßbargen ( 13 ), Müller ( 6 ), Geue, Salomon ( 4 )