Gommern ( hca ) Es war keine leichte Aufgabe für die zweite Gommeraner Mannschaft, denn zum ersten Mal mussten die Classic-Kegler nach ihrem Aufstieg in die Kreisoberliga 200 Wurf spielen und dann auch noch auswärts. Die Aufgabe wurde aber zufriedenstellend gelöst und mit 4748 : 4626 Loburg II besiegt. So überzeugend das Resultat auch aussieht, so war es doch eine schwere und spannende Auseinandersetzung, die erst mit dem letzten Starterpaar entschieden wurde.

Das Spiel selbst begann für Gommern zunächst recht verheißungsvoll, wenn auch Ralf Wöltje ( 773 ) 24 Kegel abgeben musste, brachte Olaf Ziegler mit der zweitbesten Tagesleistung von 833 Kegel Gommern mit 72 Kegel in Front. Die Führung reduzierte sich aber ganz schnell wieder, denn durch die schwachen Ergebnisse von Kay Maß ( 732 ) und Andreas Nuthmann ( 775 ) lag Gommern nur noch mit einem Kegel vorn.

Da auch Ronald Richert ( 770 ) sich nicht behaupten konnte und 15 Kegel verlor, war das Guthaben verspielt und Loburg übernahm mit 14 Kegel die Führung. Jetzt kam es auf den letzten Starter an, das Blatt dennoch zu wenden. Und er tat es. Mit der Tagesbestleistung von 865 Kegel sicherte Thomas Arndt seiner Mannschaft den Gesamterfolg.

Früher Rückstand

In der Kreisligabegegnung im Classic-Kegeln gegen Güterglück hatte Gommern III trotz Heimvorteil keine Chance das Spiel zu gewinnen. Stand Eintracht doch einer Mannschaft gegenüber, die nach ihrem Abstieg aus der Kreisoberliga mit den besten Spielern aus Güterglück II neu formiert wurde. Hinzu kam, dass die Gastgeber durch den verletzungsbedingten Ausfall ihres spielstarken Mannschaftsleiters nicht in bester Besetzung antreten konnten und mit 2255 : 2416 eine deftige Niederlage in Kauf nehmen mussten.

Das Debakel begann schon damit, dass für Bernd Tepper ein Spieler mit wenig Punktspielerfahrung eingesetzt werden musste, der unglücklicherweise gegen den stärksten Gästespieler antreten musste und durch 22 Fehlwürfe nur 306 Kegel erreichte, wodurch Gommern mit 118 Kegel schon frühzeitig in Rückstand geriet. Mit der Tagesbestleistung von 435 Kegel gelang René Anders zwar eine Resultatsverbesserung auf 79 Kegel, die aber schnell wieder verpuffte, da Stefan Ebert mit 359 / 403 wieder 44 Kegel einbüßte.

Den Rückstand mit 123 Kegel konnte Daniel Klauß, der auf den schwächsten Akteur der Gäste traf, mit einer ordentlichen Leistung von 391 / 362 noch auf 94 Kegel reduzieren. Dann wurde das Schicksal für die Gastgeber besiegelt, denn sowohl Holger Schubert ( 383 / 417 ) als auch Bernd Kauert ( 381 / 414 ) konnten sich nicht behaupten und mussten weitere 67 Kegel abgeben.