Mit 27 : 40 mussten die Männer des Güsener HC in der Handball-Oberliga beim SV Langenweddingen erneut eine empfindliche Niederlage einstecken. Vom positiven Aufwärtstrend wie vor Wochenfrist gegen den BSV war an diesem Sonnabend nicht viel zu sehen.

Güsen ( hkl ). Dabei begann es gar nicht einmal so schlecht und es versprach ein gutes Spiel zu werden. Doch bereits in der vierten Minute sah Carsten Beyer vom GHC nach einem Foul die rote Karte und das sollte auch schon die Wende in diesem Spiel einläuten. Die Langenweddinger spielten konzentriert ihren Stiefel herunter. Sie ließen sich nicht von der Güsener Hektik anstecken, nutzten die entstandenen Freiräume cleverer und zogen bis zur 15. Minute auf 11 : 5 davon. Wieder einmal viele vergebene Chancen waren Ursache dafür, dass keine Ruhe ins Spiel der Güsener einzog und der Abstand zu den Langenweddingern nicht verkürzt werden konnte. 19 : 13 lag der SVL zur Pause vorn.

Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit ließen sich die Gastgeber nicht die Butter vom Brot nehmen und bauten ihre Führung auf 23 : 13 aus. So bekam alles dann noch einen faden Beigeschmack, als die Güsener öfter die Notbremse zogen und sich mit den erhaltenen Zeitstrafen weiter ins Hintertreffen brachten. Die Bemühungen der Güsener um ein besseres Spiel blieben in dieser Partie zu sporadisch und der Endstand von 40 : 27 für Langenweddingen geht damit völlig in Ordnung.

Güsens Co-Trainer Hansi Kant zum Spiel : " Die vorgegebene taktische Linie, hinten diszipliniert in der Abwehr zu kämpfen und vorn die notwendigen Tore zu machen, hat die Mannschaft nur teilweise umgesetzt. Selbstverschuldet haben wir uns durch unnötige Zeitstrafen geschwächt, denn 20 Minuten in Unterzahl kann man beim besten Willen nicht kompensieren. "

Etwas Zeit zum Wunden lecken bleibt den Güsenern, da sie erst am 3. Oktober beim SV Irxleben wieder spielen.

Güsen : C. Bretschneider, T. Beyer – K. Haßbargen 5, Schwab, Buchheister 3, Eichner 1, Steinbrecher 1, C. Beyer, C. Haßbargen 8, Müller 4, Klewe 4, Geue, Salomon 1