Gommern ( jha / psk ). In der ersten Runde des HVSA-Landespokal empfängt die Gommeraner Eintracht am Samstag um 17 Uhr den Oberligisten Güsener HC.

Die Vorbereitungen auf dieses Spiel liefen auf Gommeraner Seite alles andere als optimal. Das Testspiel am Dienstag gegen Eiche Biederitz musste abgesagt werden, da aufgrund der immer noch andauernden Renovierungsarbeiten in der Gommeraner Sporthalle nur eine Spielhälfte nutzbar ist. In dieser Woche konnte daher auch erst mit der Arbeit am Ball begonnen werden. Außerdem fallen am Samstag gleich fünf Spieler der Eintracht aus, die sich im Urlaub in Bulgarien befi nden. Darunter Robert Kaese, David Koch und alle drei Torhüter ( Marcus Sindermann, Stefan Bußmann, Julian Hartung ). Somit wird in diesem Pokalspiel Abteilungsleiter Andreas Schütte das Tor hüten. Sein Ersatz wird Peter Pollok aus der zweiten Mannschaft der Gommeraner sein. Trotzdem wird es aufgrund des Derbycharakters sicherlich ein spannendes Spiel und stellt ein erstes Highlight in dieses Saison für die Ehlestädter dar, die sich nur aufgrund des Gewinns des Nordpokals für diesen Landespokalwettbewerb qualifi ziert hatten. Damals ging es im Finale noch gegen die zweite Vertretung des Güsener HC, die im Pokal Heimvorteil gegend en SV Irxleben hat.

Der Güsener HC kommt ebenso gehandicapt nach Gommern, denn nach Aussage des neuen Trainers Peter Arndt steckt die Mannschaft noch Mitten in der Vorbereitung. " Derzeit haben alle Akteure noch gewaltig schwere Beine ", sieht es der Trainer, für den die Vorbereitung auf die neue Saison vier Wochen zu spät begonnen hat. Grund dafür warenauchdiverseVeränderungen in der Mannschaft, die nun von Peter Arndt und Hans-Werner Kant trainiert wird. Berufsbedingt wechseln Eric Klewe, Fabian Steinhoff und Jan Tusch in die zweite Mannschaft.

Neu im Aufgebot ist Arne Buchheister, der zuletzt im Brandenburgischen gespielt hat. Aus der zweiten Mannschaft rückten Steffen Bretschneider, Sebastian Geue und Ex-Trainer Eric Streinbrecher in die erste Formation.

Das Pokalspiel in Gommern ist für Trainer Peter Arndt keine Sache, die mit links erledigt werden soll. " Wir haben schon Respekt vor dem starken Nordligisten und nehmen die Partie nicht auf die leichte Schulter. "

Für die Güsener ist es zugleich eine erste Standortbestimmung für die am 29. August bei Friesen Frankleben beginnende Oberligasaison.