Handball l Güsen (ahf) Heute empfängt der Güsener HC den Zweitplazierten der Verbandsliga Nord, den SV Wacker Westeregeln. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Elbe-Havel-Sporthalle.

Der GHC hat das spielfreie Wochenende genutzt, um sich vom Spiel gegen den Glinder HV zu erholen. Zwar gewann er das Auswärtsspiel mit 34:30 und besserte zumindest vorläufig die schwache Auswärtsbilanz auf, doch war das Spiel "besonders in der zweiten Halbzeit sehr kräftezehrend", resümiert Linksaußen Eric Steinbrecher das erste Spiel der Rückrunde. "Das spielfreie Wochenende kam uns ganz gelegen. Wir haben es genutzt, um etwas zur Ruhe zu kommen und an einigen Problemen, die das zurückliegende Spiel offenbarte, zu arbeiten. In der zweiten Halbzeit sind wir eingebrochen, weil es uns an der Kondition mangelte", so Steinbrecher weiter.

Mit Westeregeln kommt eine Mannschaft, die nicht leicht zu schlagen ist. Die Zuschauer können sich auf ein Spitzenspiel freuen. "Auswärts haben wir gegen Wacker eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Zuhause werden wir uns aber anders präsentieren. Westeregelen spielt einen körperbetonten Handball, aber wenn wir dagegenhalten und unsere Möglichkeiten verwerten, haben wir eine Chance", gibt sich Steinbrecher kämpferisch.

Ausgerechnet das Spiel gegen den Glinder HV hat dem GHC Selbstvertrauen gegeben. Schließlich konnten die Güsener das einzige Team besiegen, welches Westeregeln eine Niederlage beibrachte. "Glinde hat einen starken Rückraum, wenn man dort einen schlechten Tag hat, verliert man. Wacker hat sich auch schwer getan und verloren. Wenn wir uns also so gegen Westeregeln präsentieren wie im letzten Spiel gegen Glinde, sollten wir eine gute Figur machen", versprüht Steinbrecher Optimismus.