Güsen l Der Klassenerhalt in der Fußball-Landesklasse hat sich der SV Germania Güsen (9.) vergangene Woche gesichert, der Schlendrian soll jetzt aber nicht bei der Truppe von Trainer Hartmut Kober einkehren. Schon gar nicht, wenn es morgen ab 15 Uhr auf dem eigenen Platz gegen Arminia Magdeburg (13.) geht.

"Ein Sieg ist Pflicht", lobt der Coach deshalb auch aus, denn "ich will den neunten Platz gerne auch am Saisonende innehaben." Damit morgen auch wirklich alles nach Plan läuft, überzeugt sich Kober auch gerne selbst vom guten Platzzustand, schließlich ist ein gut gewässertes Grün dieser Tage die Voraussetzung für das schnelle Kurzpassspiel der morgigen Gastgeber. Das Geläuf bekommt aber eine gute Note vom Güsener, sodass er sich mit den Gästen beschäftigen kann. Auch wenn Kober aus dem Hinspiel nur Erzählungen gehört hat. "Es war die einzige Partie, die ich in dieser Spielzeit verpasst habe."

Zur Erinnerung: Die damaligen Gäste erzielten zwar in der 71. Minute durch Christian Vormeister die 1:0-Führung, mussten aber in der Nachspielzeit den Gegentreffer durch Philip Posselt hinnehmen. Die Marschroute für das Rückspiel ist damit klar: Wiedergutmachung.

Allerdings dürften die Gäste, die noch um den Erhalt in der Landesklasse kämpfen dabei nicht zu unterschätzen sein. Verließ die Arminia doch erst in der Vorwoche die Abstiegsränge durch einen 5:0-Erfolg gegen Eintracht Gommern und reist nun mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach Güsen.

Für die Hausherren ist der Verbleib in der Liga seit dem Last-Minute-Sieg beim HSV Medizin gesichert. Theoretisch könnte die Elf nun etwas lockerer in die verbliebenen Partien gehen, davon will ihr Trainer aber nichts wissen: "Ich werde schon dafür sorgen, dass die Jungs nicht zu nachlässig werden. Außerdem spielen wir zu Hause und wollen unseren Zuschauern ein schönes Spiel bieten."

Verzichten muss Kober dabei aber auf Torhüter Andre Meier, der sich den Mittelfinger gebrochen hat sowie den Langzeitverletzten Torsten Linnecke. Außerdem fehlen Florian Lamprecht arbeitsbedingt und Eric Elsner.