Güsen (bjr). Nach gut zweiwöchiger Spielpause greifen die Sachsen-Anhalt-Liga-Handballer des Güsener HC heute Nachmittag wieder ins Geschehen ein. Viel zusätzliche Motivation wird GHC-Trainer Eric Steinbrecher seinen Schützlingen vor dem Gastspiel in Haldensleben wohl nicht einimpfen müssen. "Jeder kennt die Tabelle und weiß, worum es geht. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe", sagte der Coach vor der Partie.

Die Güsener finden sich nach ihrem zwischenzeitlichen Höhenflug derzeit auf Rang neun der Tabelle wieder (13:17-Punkte). Einen Platz dahinter lauern die Haldensleber (12:16-Zähler). Damit ist klar: Bei einer Niederlage tauschen beide Teams die Plätze.

Trotz zweier Niederlagen in Folge reist der GHC mit breiter Brust an die Ohre. "Alle haben im Training gut mitgezogen. Zudem sind wir nach der Rückkehr von Carsten Beyer aus dem Rückraum heraus wieder gefährlicher", sagte Steinbrecher, der bis auf den gesperrten Kevin Haßbargen personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Das Hauptaugenmerk lenkt der Trainer auf die Abwehrarbeit. Zuletzt lief es in Landsberg in der Defensive überhaupt nicht rund. "Dort waren wir nicht auf der Höhe des Geschehens", erinnert sich Steinbrecher nur ungern an die Partie beim Spitzenreiter. Gegen die von Barbara Hoffmann trainierten HSV-Mannen dürfte auf den Deckungsverbund aber erneut Schwerstarbeit warten, haben die Haldensleber doch mit Rückraumspieler Daniel Kühnel einen der Top-Shooter der Liga in ihren Reihen.

Als taktische Marschroute gab Güsens Trainer vor, "nicht so verkrampft wie zuletzt aufzuspielen." Dann sollte es auch mit dem heiß ersehnten Auswärtserfolg klappen. Anwurf in der Ohrelandhalle ist um 16 Uhr.