Die Bodfeld Baskets haben wie schon im Vorjahr des Endspiel um den Landespokal Sachsen-Anhalts verloren. Beim BC Aschersleben Tigers, Staffelkontrahent in der 1. Regionalliga Nord, mussten sich die Oberharzer am Ende deutlich mit 66:94 geschlagen geben.

Elbingerode l Mit einem Sieg über die Magdeburg Eagles II hatten die Bodfeld Baskets Anfang Januar das Ticket für das Endspiel gebucht, auch diesmal mussten die Oberharzer auf Reisen gehen. Wurde das Endspiel 2013 beim Kontrahenten Magdeburg Eagles in der Hermann-Gieseler-Halle ausgetragen, so entschied sich der Basketballverband Sachsen-Anhalt diesmal für das Ballhaus in Aschersleben.

Die Baskets hielten aber in der Anfangsphase sehr gut dagegen, zur Mitte des ersten Spielabschnitts stand eine 7:5-Führung auf der Anzeigetafel. Zum Ende des ersten Viertels wendeten die Tigers den Rückstand jedoch in eine 15:12-Führung. Auch der Start ins zweite Viertel verlief ganz nach dem Geschmack von Coach Christian Schäfer. Die Distanzwürfe von Mason Walters und Matic Lozar fanden ihr Ziel, bis zur 16. Minute gelang es immer wieder, den Hausherren nur schwere Würfe zu gestatteten. Dann begannen die Gastgeber, ihre Distanzwürfe mit einer starken Quote zu versenken und somit wurden die Räume für Ljubisa Markovic (22 Punkte) und Sebastian Harke (19), die zusammen 41 Punkte und 29 Rebounds erzielten, unter den Körben geschaffen. Zur Pause führten die Tigers bereits mit zehn Punkten (39:29).

In der zweiten Hälfte nahm das Spiel schließlich den erwarteten Lauf. Die Bodfeld Baskets konnten nur mithalten, wenn die besten Fünf auf dem Parkett standen. Jeder Wechsel wurde gnadenlos von den Tigers bestraft. Es gelang den Oberharzern wieder nicht, konsequent über 40 Minuten zu verteidigen. Obwohl die Fans ihr Team lautstark anfeuerten, wuchs der Rückstand kontinuierlich an. Über die Stationen 53:33 (25.), 60:45 (30.) und 72:44 (35.) stand zur Schlusssirene ein Vorsprung von fast 30 Punkten auf der Anzeigetafel.

"Aschersleben war einfach eine Klasse besser als wir", so das kurzgehaltene Resultat von BBO-Coach Christian Schäfer.

Zu allem Übel gewann der DBV Charlottenburg das Regionalliga-Punktspiel in Bramfelde mit 65:60 und zwingt die Baskets somit zu mindestens einem weiteren Sieg, um den Klassenerhalt zu schaffen. Um nicht nur rechnerisch, sondern auch reelle Chancen auf den Klassenerhalt zu haben, müssen wohl zwei der letzten sechsten Spiele gewonnen werden.

Bodfeld Baskets Oberharz: Dronjak (17), Lozar (13), Walters (16), Weber (8), Tenev (4), Barnett (4), Tralla (4), Samsonov, Schlemmer, Thomas.