Blankenburg (ige) l Die Handballer der männlichen Jugend C der SG Stahl Blankenburg haben ihr letztes Auswärtsspiel der Bezirksliga-Saison beim bereits feststehenden Staffelsieger Quedlinburger SV mit 19:27 (7:15) verloren.

Die Stahl-Jungen hatten sich vorgenommen, dem Spitzenreiter ordentlich Paroli zu bieten und ein gutes Ergebnis zu erreichen. Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Während die SG Stahl ihre Angriffe lange ausspielte, agierten die QSV-Jungen zielstrebiger Richtung Tor. Schnell lag das Heimteam mit 4:1 in Front. Große Probleme hatten die Blütenstädter mit Florian Fricke, den sie nie richtig in den Griff bekamen. Im Angriff der Gäste war viel zu wenig Bewegung und viele Pässe waren zu ungenau. Trotzdem gelang es den Blankenburgern, den Rückstand auf 5:7 zu verkürzen. Danach lief bei den Gästen aber nicht mehr viel zusammen, während Quedlinburg seine Angriffe weiterhin druckvoll ausspielete und sich bis zur Halbzeit auf 15:7 absetzte. In dieser Phase des Spiels war klar zu erkennen, warum die Hausherren Staffelsieger sind und die Gäste einen Mittelfeldplatz belegen. Im Angriff der Blankenburger fehlte die Genauigkeit im Passspiel und im Abschluss, auch individuell hatten sie keinen Spieler wie Quedlinburgs Florian Fricke in ihren Reihen.

In der zweiten Halbzeit kämpften die Gäste verbissen um eine Ergebnisverbesserung, holten bis zum 22:16 zwei Tore auf. Der Quedlinburger Sieg geriet aber niemals in Gefahr. Mitte des zweiten Abschnitts wechselten die Trainer beider Mannschaften munter durch, so kamen alle Spieler zum Einsatz. Am Ende stand ein verdienter 27:19-Sieg für den QSV, aber die Blütenstädter haben im zweiten Abschnitt bewiesen, dass sie gegen den Staffelsieger mithalten können. Die verbleibenden beiden Heimspiele will die SG Stahl unbedingt gewinnen, um die gute Saison ordentlich abzuschließen.

"Den große Unterschied machte heute vor allem Quedlinburgs Florian Fricke aus. Mit zehn Toren war er der mit Abstand beste Spieler auf dem Feld. Leider konnten wir im Angriff nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Kompliment an die Mannschaft für die zweite Halbzeit", so das Fazit der Stahl-Trainer Malter und Magonyi.

Stahl Blankenburg: Gebhardt, Greschner - Brühl (1), Baczynski (6), Litzenberg (1), Schwitalle (6), Charwat (2), Rosendahl, Kreisel, Lohmann, Klaschka (2), Weiß (1).