Sehr aktiv haben sich die Nachwuchsfechter des Wernigeröder SV Rot-Weiß in den letzten Wochen gezeigt. Zwei Starts bei Pokalturnieren schloss sich ein dreitägiges Trainingslager in der Sportschule Osterburg an.

Wernigerode l Der erste Wettkampf stand in der Saalestadt Halle auf dem Programm. In der Sporthalle Brandberge stand ein hochklassiges Starterfeld bei der 21. Auflage des Internationalen König-Pokals der TSG Halle-Neustadt auf der Planche. Der Wernigeröder Sportverein war in der Jungenkonkurrenz mit Patrick Scholz und Alexander Müller am Start, bei den Mädchen vertrat Lena Lisowski die rot-weißen Farben. Die Schützlinge von Trainerin Ute Fibranz zogen sich gegen Konkurrenz aus Japan, Frankreich und Tschechien achtbar aus der Affäre. Im Feld der knapp 100 männlichen und über 50 weiblichen Teilnehmer ordeneten sich die WSV-Fechter im guten Mittelfeld ein, schafften es aber allesamt nicht, sich für den Direktausscheid zu qualifizieren.

Nur eine Woche später waren die Harzer Nachwuchsfechter zum Wenzelpokal des SV Einheit Altenburg eingeladen. Der thüringische Verein begrüßte 155 Teilnehmer der Jahrgänge 2002 bis 2004 aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie internationale Konkurrenz aus Rumänien und Polen.

Am ersten Wettkampftag gingen Henrike Elise Hänsch und Maximilian Wagner für den WSV Rot-Weiß auf die Planche, das von Ulli Duwe betreute Duo traf in der Altersklasse Schüler auf starke Gegner aus den Leistungszentren. Dennoch lieferten die beiden Wernigeröder sehr gute Kämpfe und verpassten den Direktausscheid nur knapp. Tags darauf vertrat Mika Hochapfel als einziger Aktiver den Wernigeröder SV. Betreut von seinen Eltern, meisterte der WSV-Fechter die Vorrunde und zog in den Direktausscheid ein. Hier traf Mika Hochapfel auf den späteren Finalisten, dem er sich trotz guter Leistung geschlagen geben musste.

Zum Abschluss der drei intensiven Trainings- und Wettkampfwochen stand für die Wernigeröder Nachwuchsfechter ein Trainingslager in der Landessportschule Osterburg an. Unter der Regie von Landestrainer Matthias Härtel bereiteten sich die Aktiven des WSV Rot-Weiß auf die bevorstehenden Saisonhöhepunkte, die Landeseinzelmeisterschaften und die Mitteldeutsche Meisterschaften vor. Insgesamt 44 Teilnehmer aus Halle, Magdeburg, Aschersleben, Greppin, Merseburg und Wernigerode trainierten die Schwerpunkte Ausdauer, Schnellkraft, Beweglichkeit Konzentration, Koordination, Kondition und Kraft. Mika Hochapfel (3. Platz) und Marlon Duwe nahmen dabei zum ersten Mal einen Degen in die Hand und zeigten sich dabei sehr erfolgreich. Mit dem Florett erzielte alle WSV-Fechter Platzierungen unter den besten Zehn ihrer Altersklasse, die besten Ergebnisse erreichten Maximilian Wagner bei den Schülern und Hanna Gahnz in der weiblichen Jugend B.

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