Die Fußballfrauen des MSV Wernigerode sind in der Regionalliga knapp am ersten Punktgewinn vorbei geschrammt. Gegen den 1. FFC Fortuna Dresden kassierte die Storbeck-Elf nach 73 Minuten das entscheidende Gegentor zur 0:1-Niederlage.

Wernigerode l Die Spielerinnen des MSV Wernigerode scheinen zum Ende der Saison in der Regionalliga angekommen zu sein. Mit der besten Leistung im bisherigen Saisonverlauf mussten sich die Spielerinnen aus Wernigerode dem Tabellensechsten, 1. FFC Fortuna Dresden, nur knapp geschlagen geben.

Dabei war es Stephanie Abel, die mit der ersten Torchance des Spiels die Führung für die Heimmannschaft nur knapp verpasste. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Der MSV Wernigerode schaffte es mit einer sehr guten Ordnung, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Zudem vereitelte Torhüterin Pauline Hein einige gute Chancen und hielt ihre Mannschaft im Spiel.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Der MSV Wernigerode konnte sich durch gute Kombinationen die ein oder andere Gelegenheit erspielen. Am Ende war es ein umstrittener Freistoß, der das Führungstor für die Gäste einleitete. Nachdem die MSV-Abwehr den Ball klären konnte, gelang es der eingewechselten Anne Liesk, den Ball aus halblinker Position unhaltbar zur Führung im Tor der Heimmannschaft unterzubringen. Der MSV Wernigerode bemühte sich zwar um den Ausgleich, konnten sich trotz einiger vielversprechender Angriffe aber keine klare Chance mehr herausspielen.

"Mir tut es sehr Leid für die Mädels, die über 90 Minuten einen wahnsinnigen Aufwand betrieben haben und über weite Teile des Spiels mindestens ebenbürtig waren. Daher schmerzt diese unglückliche Niederlage. Wenn wir weiter so hart arbeiten und trainieren, dann werden wir uns dafür belohnen. Das hat sich die Mannschaft mehr als verdient", äußerte sich ein zufriedener MSV-Coach Kevin Storbeck.

MSV Wernigerode: Hein - Deter, I. Köder, Wagner, Raulf, Müller (87. Friedrich), Heine, Abel, Perez Soza, K. Köder, Günther;

Tor: 0:1 Anne Liesk (73.); Schiedsrichter: Susett Kramp; Zuschauer: 37.