Nach der Trainingseinheit standen Ingolf und Bennet Wiegert für Fragen von Sportredakteur Florian Bortfeldt bereit.

Volksstimme: Gemeinsames Trainieren mit dem Sohn – kommt so etwas öfter vor?

Ingolf Wiegert: Das ist das erste Mal, dass wir als Vater-Sohn-Gespann so eine Aktion durchführen. Ich kenne Derk Bartel seit etwa 30 Jahren. Als er uns fragte, zu helfen, waren wir von der Idee begeistert. Es geht hier ja auch um den Handball in Halberstadt, so etwas muss gepflegt werden.

Volksstimme: Sie hatten als Übungsleiter also auch Spaß am Schnupperkurs?

Bennet Wiegert: Ja, die Kinder haben toll mitgemacht, waren begeistert bei der Sache. Das macht es für uns einfach. Von solchen Veranstaltungen sollte es viel mehr geben, das würde sich positiv für unseren Sport auszahlen. Gerade im Rahmen einer Weltmeisterschaft, die ja bekanntlich gerade in Schweden läuft, sollte man so etwas durchführen. So ein Ereignis ist doch ein Magnet. Ich sehe mich da auch in der Pflicht, es ist unsere Aufgabe da mitzuziehen.

Volksstimme: Apropos WM, wie schätzen Sie als Profi-Handballer die Leistung der Deutschen ein?

Bennet Wiegert: Man sollte nicht so streng mit den Jungs sein. In den letzten Jahren wurden wir verwöhnt. Es kommen wieder bessere Zeiten.