Ohne Niederlage haben die G-Juniorenfußballer von Germania Gernrode in Schwanebeck die Meisterschaftsendrunde beendet und sich den Harzmeistertitel gesichert. Im Endspiel bezwangen die Germanen den FSV Grün-Weiß Ilsenburg mit 2:0.

Schwanebeck l Trotz des anfangs regnerischen Wetters herrschte im Schwanebecker Stadion dank der vielen Fans der angereisten Teams eine tolle Stimmung. Nicht angereist waren die Kicker vom SC 1919 Heudeber, die am Sonnabend ohne Gründe ihre Teilnahme absagten. Ihren Platz nahm, mit Einverständnis der sieben anderen Endrundenteams, der SV Blau-Weiß Schwanebeck ein.

"Es war eine interessante und ausgeglichene Endrunde. Die beiden favorisierten Mannschaften, Germania Gernrode und Grün-Weiß Ilsenburg, erreichten auch das Finale", stellte Gunthard Seidler, Staffelleiter der G-Junioren und Turnierleiter fest. "Es waren in fast allen Teams gute Einzelkönner zu sehen und es gab auch sehr gute Torhüterleistungen. Da reifen einige hoffnungsvolle Talente heran", beobachtete Werner Meves, der im Wettkampfgericht mitarbeitete.

Grün-Weiß Ilsenburg wurde Sieger in der Gruppe A vor dem Quedlinburger SV. Beide Teams gaben nur im Eröffnungsspiel gegeneinander Punkte ab. In der Gruppe B zogen die Gernröder souverän ihre Kreise und ohne Punktverlust in das Halbfinale ein. Die Runde der letzten Vier erreichte aus dieser Gruppe auch Germania Halberstadt. In den Überkreuzvergleichen setzten sich die Grün-Weißen gegen den VfB Germania (4:1) und die Gernröder gegen Quedlinburg (2:0) letztlich souverän durch und zogen ins Finale ein. Die beiden Verlierer spielten um Platz drei, hier behauptete sich der QSV gegen die Kreisstädter mit 2:0 und sicherte sich den Bronzerang. In einem spannenden Endspiel behielten schließlich die Gernröder Germanen gegen die Ilsenburger mit 2:0 die Oberhand und sicherten sich den Meistertitel.

In der mit großer Spannung erwarteten Siegerehrung würdigte Staffelleiter Seidler in seiner kurzen Rede noch einmal die Verantwortung und Arbeit der Übungsleiter und Trainern in den Vereinen. Er vergaß auch nicht den Eltern zu danken, ohne deren Unterstützung ein normaler Spielbetrieb nicht mehr möglich ist. Dann nahmen das Mitglied des Spielausschusses des KFV Fußball Harz, Werner Meves, und das Ehrenmitglied des SV Blau-Weiß Schwanebeck, der 80-jährige Franz Quedenfeld, die Ehrung vor. Die Freude war diesmal bei den Aktiven besonders groß, denn alle Spieler, die an der Endrunde teilnahmen, erhielten eine Medaille. Die Bronzenen gingen jedoch an den Quedlinburger SV, die Silbernen an Grün-Weiß Ilsenburg und die Goldenen an den "Harzkreisweltmeister" Germania Gernrode, wie Seidler betonte.

Er dankte unter dem Beifall der Anwesenden den Schiedsrichtern Hans-Joachim Blank, Hans-Günter Häbecke und Marcus Hoffmeister, den Spielermuttis des SV Blau-Weiß, die die Versorgung absicherten, sowie den emsigen Schwanebecker Organisatoren der Endrunde, die am Rande des Turniers mit Büchsenwerfen, Dart und Torwandschießen auch für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgten.

Nun steht in dieser Altersklasse nur noch ein Höhepunkt aus. Am kommenden Sonnabend wird in Schwanebeck mit dem Pokalfinale das Spieljahr beendet. Dann stehen sich ab 10 Uhr der FSV Grün-Weiß Ilsenburg und der Quedlinburger SV gegenüber.

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