Wie fällt für Sie als Jury-Präsident das Fazit zur 19. Auflage des Sommer-Bob- und Skeleton-Cups aus?

Insgesamt fällt das Fazit positiv aus. Das Wetter hat mitgespielt, die Beteiligung war gut. Die haushohe Überlegenheit von Beat Hefti und seinen Bobs war schon beeindruckend. Da wird auch der Bundestrainer nicht schlecht geguckt und Reserven bei seinen Jungs festgestellt haben. Aber bis zum Winter bleibt ja noch einige Zeit. Etwas unglücklich war der Ausfall des Piloten Enrico Walther, dadurch mussten die Aktiven des Mitteldeutschen SC außer Konkurrenz starten.

Waren Sie mit der Organisation des Wettkampfs zufrieden?

Der Wettkampf ging reibungslos über die Bühne, obwohl die Strecke kurz vor Beginn der Trainingsläufe von einem LKW beschädigt wurde. Die Jungs haben aber wieder tolle Arbeit geleistet und die Verzögerung konnte schnell wieder aufgeholt werden. Man staunt immer wieder, wieviele Leute bereit sind, uns bei der Veranstaltung zu unterstützen.

Ist für die 20. Jubiläumsauflage im nächsten Jahr etwas Besonderes geplant?

Natürlich werden wir gemeinsam versuchen, vielleich noch den ein oder anderen Top-Athleten anzulocken. Positiv ist in dieser Hinsicht das Umdenken beim Bob- und Schlittenverband Deutschland. Wurden Anschub-Wettbewerb früher eher negativ gesehen, so können wir durch den Rückhalt des Bundestrainers auch nächstes Jahr wieder mit der deutschen Bobfahrer-Elite rechnen.