Darlingerode (bkr/hsc) l Zu den Überraschungen des 4. Spieltages zählt zweifellos der hohe 7:0-Heimerfolg des SV Darlingerode/Drübeck gegen den SV Hötensleben. Der Aufsteiger aus der Harzoberliga bestritt das erste Heimspiel der Saison auf einer frisch sanierten Spielfläche und die Freude darüber war ihm anzumerken.

Während der Gastgeber überwiegend mit langen Bällen versuchte, seine gefährlichen Angreifer in Szene zu setzen, präsentierten sich die Gäste mit einer technisch getragenen Spieleröffnung. Dabei gab es für beide Teams zahlreiche Torchancen. In den ersten 30 Minuten hatten Kittel, Deicke, Riedl und Zacher (Querlatte) Möglichkeiten für den SVH, während sich Mateusz Rogacki und Christoph Annemüller für die Hausherren gut in Szene setzen konnten. Kurz vor der Pause markierte Rogacki den Führungstreffer (43.). Bevor sich die Gäste dann nach Wiederanpfiff formiert hatten, traf Annemüller zum 2:0. Hötensleben gab nicht auf und suchte verstärkt die Offensive und vernachlässigte die Abwehrarbeit. Dies war in der 64. Minute folgenreich, als Dörge im Laufduell vehement seinen Oberkörper einsetzte, Rehse fiel - letzter Mann, Rote Karte und Elfmeter. Der Gefoulte führte selbst aus, scheiterte aber an SVH-Torhüter Koch, der dann aber den Nachschuss von Annemüller passieren lassen musste. Der Gastgeber blieb am Drücker und erzielte innerhalb einer Spielminute zwei weitere Treffer. Koch vereitelte weitere Chancen, sonst hätte es für die Gäste noch schlimmer kommen können. In den Schlussminuten erhöhten Rehse und Heindorf zum 7:0-Endstand.

SV Darlingerode/Drübeck: J. Strzelecki - Gelhaar, Jungermann, Ch. Strzelecki, Weidner, Annemüller (70. Preiß), Rogacki, Türk (60. Lüderitz), Dierks, Wienert (70. Heindorf);

Torfolge: 1:0 Mateusz Rogacki (43.), 2:0 Christoph Annemüller (47.), 3:0 Christoph Annemüller (64.), 4:0 Christoph Annemüller (67.), 5:0 Mateusz Rogacki (68.), 6:0 Johannes Rehse (83.), 7:0 Eric Karsten Heindorf (86.); Schiedsrichter: David Kawitzke; Zuschauer: 113; bes. Vorkommnis: Rote Karte für Kevin Dörge (Hötensleben, 63.).