Halberstadt (fbo) l Bei Nieselregen und wenig angenehmen Temperaturen wurden am Sonnabend die Bezirksmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler Altersklasse 8 bis 11 im Mehrkampf durchgeführt.

Das Halberstädter Friedensstadion war bestens hergerichtet und mit dem "Gläsernen Mönchlauf" parallel dazu war es eine Großveranstaltung. Hunderte Sportler tummelten sich auf der Bahn welches den Sportfreunden das Herz höher schlagen ließ. Tolle Stimmung und spannende Wettkämpfe an jeder Ecke machten Halberstadt zu einer "Sportstadt" . Mit dem Sprint der Achtjährigen ging es pünktlich um 10 Uhr los.

Die friedliche Stimmung und die gute Organisation ließen den Wettkampf mit allen Beteiligten bestens über die Bühne gehen. Die jungen Mehrkämpfer kamen sehr gut mit dem Wetter zurecht und kämpften tapfer bis in den frühen Nachmittag. Mehr als 200 Kinder aus dem Raum Magdeburg bildeten ein stolzes Starterfeld der vier Altersklassen.

Bemerkenswert war auch die Leistung der Kampfrichter und Helfer, welche den Zeitplan souverän einhielten und jedem Sportler fair zur Seite standen. Die Leichtathletik-Abteilung des VfB Germania war stolz auf den Rückhalt und Zuspruch der vielen ehrenamtlichen Helfer, "zumal das in der Vergangenheit nicht selbstverständlich war", so Steffen Fricke.

Beste Sportlerin des VfB Germania war mit Platz zwei Kalina Krebs (W9), welche nur knapp ihren Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigte. Jedoch überzeugte sie im Ballwurf nicht und musste sich mit knapp 20 Punkten Rückstand als "Vize" einreihen. Trainer Horst Koch war dennoch sehr zufrieden mit der quirligen Kämpferin. Einen tollen fünften Rang gab es für Darius Springer Der flinke Achtjährige musste nur knapp auf eine Medaille verzichten, braucht sich aber nicht zu verstecken mit solch einem Talent. Platz fünf ging auch an die Mannschaft der elfjährigen und zehnjährigen Mädchen mit Elisabeth Mauritz, Elisabeth Hallbach, Emilia Bellstedt, Jasmin Eppler und Nova Knirsch. Für weitere top Platzierungen reichte es nicht. Dennoch konnten sich die Halberstädter gut in Szene setzen. Die Arbeit von Horst Koch, der mehr als 30 Kinder betreut, ist zum einen sehr herausfordernd, trägt aber nach und nach die Früchte.