Halberstadt (ige/fbo) l Das Spitzenquartett der Fußball-Harzliga, Staffel 1 hat sich am sechsten Spieltag keine Blöße gegeben.

Dank der besseren Tordifferenz führt Meteor Wegeleben das Klassement vor zwei punktgleichen Teams an, der TSV Zilly folgt mit einem Zähler weniger auf dem vierten Rang. Am Tabellenende erkämpfte Germania Wernigerode II den ersten Punkt, ist aber weiterhihn Tabellenschlusslicht.

Eine unglückliche 0:1-Niederlage hat TuS Elbingerode in Ströbeck hinnehmen müssen, die schwache Chancenverwertung ließ die Elf von Trainer Tobias Dolch mit leeren Händen die Heimfahrt antreten. In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, viele Unterbrechungen hemmten den Spielfluss. Die ersten klaren Möglichkeiten hatte Martin Jung für die Elbingeröder (24., 30.), auf Seiten der Heimelf verfehlte Torjäger Christian Knuth das TuS-Gehäuse knapp (31.). Nach dem Wechsel verhinderte Steven Seifert mit starker Parade eine Ströbecker Führung (50.), auch sein Gegenüber André Besig war bei einem Freistoß von Alexander Niedzielski auf dem Posten (60.). Nachdem Florian Willke per Kopf die Führung verpasste (70.) nutzte schließlich David Holstein ein Missverständnis der Elbingeröder Abwehr zur Führung. In der verbleibenden Spielzeit setzte TuS zu einem Sturmlauf an, der aber nichts Zählbares einbrachte.

Nach einer Serie von fünf Niederlagen gelang Aufsteiger Germania Wernigerode II gegen die SG Schlanstedt/Eilenstedt II beim 2:2 zumindest der erste Punktgewinn. Germania spielte trotz der Misserfolge selbstbewusst nach vorn und erspielte sich einige gute Chancen. Doch weder Andreas Rauchensteiner noch André Willner konnte nach gutem Zusammenspiel vollstrecken. Nach einem gravierenden Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung gingen die Gäste durch Steffen Schmidt nach Jirka-Zuspiel in Führung. Germania ließ die Köpfe nicht hängen und kam kurz nach der Pause zum verdienten Ausgleich. Der Gastgeber drängte nun auf die Führung, gerieten aber durch einen abgefälschten Schuss von Joe Köhler erneut in Rückstand. Auch diesmal ließ sich der Tabellenletzte nicht hängen und erspielte sich Chance um Chance. Marti Alexander Dill erlöste seine Mannschaft zum hochverdienten Ausgleich nach herrlichem Linksschuss ins obere Eck. Danach spielte nur noch Germania, der erhoffte Siegtreffer fiel jedoch nicht.

Alle weiteren Zahlen und Daten zu den Begegnungen finden Sie im Infokasten unten.