Wernigerode (ige) l Einen deutlichen 43:26-Sieg haben die Handballer der männlichen Jugend des HV Wernigerode im Heimspiel der Sachsen-Anhalt-Liga gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt eingefahren.

Im vorletzten Spiel des Jahres 2014 wollten die Harzer ihrem treuen Publikum unbedingt einen Sieg gegen den Tabellenletzten bieten. Schon früh wurde klar, dass die ohne Wechselspieler angereisten Gäste keine ernsthafte Hürde darstellen würden. Zielstrebig gingen die Hausherren in der Offensive zu Werke, auch Keeper Beer fand mit einigen Paraden gut ins Spiel. Nach einer 7:2-Führung (10.) hielt aber der Schlendrian Rinzug ins Spiel der Wernigeröder. Es wurde versäumt, den Vorsprung auszubauen, in der Abwehr wurde nicht mehr konsequent agiert. So blieb es bis zur Pause bei einer Sieben-Tore-Führung (19:12).

In der Kabine mahnte Trainer Jens Kaufmann seine Mannen zu mehr Konzentration im Abschluss und intensiverer Deckungsarbeit. Diese Anweisungen wurden sofort umgesetzt und der Vorsprung auf 24:14 ausgebaut. Kontinuierlich wuchs der Vorsprung an, wobei den Staßfurtern mit fortschreitender Spieldauer der Kräfteverschleiß anzumerken war. Trotzdem gaben sie nicht auf und stellten die teils zu passive HVW-Abwehr immer wieder vor Probleme. In der Offensive waren die Hausherren effektiver. Auch Robby Nitsch erzielte bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause drei Tore. In den letzten Minuten agierten beide Teams mit offenem Visier, am Ende stand ein 43:26-Arbeitssieg für die Kaufmann-Truppe zu Buche.

"Ich bin eigentlich ganz zufrieden", meinte Jens Kaufmann nach der Partie. "In der Offensive sind wir wie immer ordentlich unterwegs, aber in der Abwehr gelingt es uns bisher nicht, eine Konstanz zu finden. Auch gegen einen vermeintlich leichten Gegner haben wir nicht wirklich gut gestanden. Im nächsten Spiel gegen Osterburg müssen wir uns da noch steigern."

HV Wernigerode: Hesse, Beer - Nitsch (3), Richter (3), König, Kaufmann (13), Christiansen (4), Riesenberg (4), Schulze (8), Kalitzki (2), Rühlmann (4), Bartsch (2).