Braunschweig (ige). "De Zoch kütt" - kurz vor Rosenmontag zieht es die Karnevalisten überall auf die Straßen, so auch beim traditionellen Zug in Braunschweig. Auch 18 Nachwuchssportler des Harzer Schwimmvereins 2002 aus Wernigerode waren in Braunschweig - allerdings nicht um den "Zoch" zu besuchen, sondern um im Sportbad Heidberg Medaillen aus dem Becken zu fischen. Und das gelang den Harzern richtig gut.

Insgesamt gingen an diesem Sonntag 13 Gold-, 8 Silber- und 9 Bronzemedaillen in den Harz. Bester Einzelstarter mit drei Gold- und einer Bronzemedaille auf den Einzelstrecken war Justus Rau im Jahrgang (JG) 2003, der dabei einige herausragende Bestzeiten schwamm. Bei den Mädchen zeigte sich Annette Wehrmann (JG 2001) mit zweimal Gold und zweimal Silber sehr erfolgreich. Je einmal Gold ging an Ulrike Becker, Noah Dalichow, Jan-Oliver Erdmann, Malte Schüler, Till-Ole Lüderitz und Pauline Wesche.

Gleich zweimal durfte sich auch die erste Mädchenmannschaft des Harzer Schwimmvereins 2002 über Gold in der 4 x 50 m-Freistil- und in der 4 x 50 m-Bruststaffel freuen. Die zweite Mannschaft in der Besetzung Semmner, Donath, Krosch, Friedrich schwamm in der Bruststaffel auf den Bronzerang. Die erste Mannschaft der Jungen fischte Silber mit der Bruststaffel sowie Bronze in der Freistilquartett aus dem Becken. Auch hier wurde die zweite Mannschaft Dritter auf der 4 x 50 m-Bruststrecke.

Weitere Medaillen gingen an Caroline Schult, Pauline Wesche und Joanna Schiller (alle JG 2001), Isabel Donath (2002) und Noah Dalichow (2003). Emma Friedrich, Joahanna Seidel, Nico Lissel, Emily Semmner, Cedric Tschirner, Phillip Putzmann und Johanna Krosch schwammen allesamt neue Bestzeiten, wobei insbesondere Emma Friedrich bei ihrem ersten Wettkampf mit hervorragenden Zeiten zweimal nur knapp einen Medaillenplätzen verfehlte. Letztlich nahmen alle Schwimmer aufgrund der Staffelerfolge eine Medaille mit nach Hause. Auf dem Rückweg konnten die Schwimmer dann auch noch einen Blick auf die vom "Zoch" kommenden Karnevalisten in ihren Kostümen werfen und so noch etwas Karnevalsgefühl mitnehmen.